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Islandkrimi: Der Reisende


August 1941. Ein Handelsvertreter wird in der isländischen Hauptstadt Rejkjavik erschossen aufgefunden. Da die Obduktion ergibt, dass er mit einem amerikanischen Colt erschossen wurde, fällt der Verdacht auf die in immer größerer Zahl nach Island kommenden Besatzungstruppen. Flóvent von der Reykjavíker Polizei und Thorson von der Militärpolizei versuchen im Krimi von Arnaldur Indriðason gemeinsam den Mörder und sein Motiv zu finden. Doch das ist gar nicht einfach in den Wirren der Kriegsjahre, die auch Island immer mehr in Mitleidenschaft ziehen.




Warum erschießt man einen Handelsreisenden? Das fragen sich die Ermittler und müssen parallel mehrere Spuren untersuchen. Geht es um Spionage? Oder um Eifersucht? War der Tote einfach zur falschen Zeit am falschen Ort? Mit unterschiedlichen Methoden und gemeinsamem Ziel ermitteln Flóvent und Thorson in einem für Island spektakulären Mordfall. Dabei müssen sie nicht nur den Mörder finden, sondern auch schnell sein, denn das US-Militär hat bereits angekündigt, den beiden den Fall zu entziehen, falls schnelle Ergebnisse ausbleiben. Bei ihren Erkundigungen stoßen die beiden auf eine Menge Ungereimtheiten. Die drehen sich nicht nur um die Identität des Toten, sondern auch um mögliche Motive. Geriet der Tote durch Spionage für die Nationalsozialisten ins Visiert seines Mörders? Oder handelt es sich um einen Mord aus Eifersucht, bei dem die Ex-Freundin des Opfers im Hintergrund die Fäden zog. Gegen alle Vorbehalte müssen die beiden Ermittler immer neue Spuren verfolgen und diese zu einem schlüssigen Gesamtbild verbinden. Hintergrund ist dabei Island in den ersten Kriegsjahren. So zeichnet das Buch auch ein Bild von einer Gesellschaft im Umbruch. Erschienen ist der Roman (ISBN 978-3-7857-2597-9) zum Preis von 22,90 Euro im Lübbe-Verlag.


Links:

www.luebbe.de








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