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„Der erste Raum ist der Schwerste“


Live-Erlebnisse liegen im Trend. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass immer neue Escape-Rooms eröffnet werden. Als „Key & Free“ das Spielprinzip nach Dortmund brachte, war das Unternehmen der einzige Anbieter. Inzwischen haben drei weitere Unternehmen ihre Erlebnisräume geöffnet. In einer Stunde gilt es in diesen Räumen in einer kleinen Gruppe gemeinsam Rätsel zu lösen und so nach dem Abenteuer in Bestzeit wieder aus dem Raum zu entkommen. Bei „Key & Free“ gibt es zwei verschiedene Räume: Bei „Das Geheimnis des Dschungels“ folgt man einem vermissten Forscher in den südamerikanischen Dschungel.


Forscher Sir Fritz Hammerlock ist verschwunden. Da seit längerer Zeit jegliche Lebenszeichen von ihm ausgeblieben sind, werden die Spielteilnehmer als Rettungsexpedition in den Dschungel geschickt. Die Spieler schlüpfen genau an dem Tag in die Rolle der Retter, als diese mitten im Urwald ein kleines Camp gefunden haben, das mutmaßlich von Fritz Hammerlock angelegt wurde. Mit geschlossenen Augen und ausgestattet nur mit einer kleinen Expeditionstasche werden die 2 bis 6 Mitspieler in den Raum geführt. Dann schnappt die Falle zu. Alle gemeinsam sind gefangen – und müssen eine Reihe von Rätseln lösen, um dem Raum wieder zu entkommen.

 

Aus dem Briefing vorher ist klar: Im Raum kommt es auf Köpfchen, Kombinieren und Kreativität an. Oberste Regel ist dabei keine Gewalt anzuwenden und die Rätsel des Raumes nur mit Nachdenken und Ausprobieren zu lösen. „Da haben wir schon die wildesten Sachen gesehen“, schmunzelt die Spielleiterin, die das Abenteuer mit Hilfe einer Videokamera im Blick behält und bei Bedarf für einen der limitierten Joker Tipps gibt, die die Spieler der Lösung näherbringen. Im Raum wird zunächst die Umhängetasche der Abenteurer ausgepackt und gesichtet. Stifte, eine Seite für Notizen und Taschenlampen helfen dabei Rätsel zu lösen und Dinge zu behalten. Eigenes Equipment ist im Raum genau wie Mobiltelefone und Kameras unerwünscht. Dafür gibt es vor dem Raum abschließbare Fächer. Wer mag, kann bei der Spielleiterin Getränke kaufen, die in der Flasche mit in den Raum dürfen. Notfalls kann die Tür natürlich immer geöffnet werden – doch beim Spiel geht es gerade darum, die Rätsel zu lösen statt ihnen auszuweichen.

 

An verschiedenen Stellen im Raum finden sich Notizen des Forschers. Manche weisen den Weg zu einem Rätsel, andere braucht man für später und wieder andere dienen nur zur Ablenkung. Das gilt auch für die Dekoration des Raumes mit Masken, Pflanzen und einer erloschenen Feuerstelle. Dann kommt es auf die Teamarbeit an: Während an verschiedenen Stellen gesichtet wird, was der Raum zu bieten hat, kann man anfangen zu kombinieren. Welcher Schlüssel gehört in welches Schloss? Was bedeuten die verschlüsselten Schriftzeichen? Was ist Teil der Lösung und was nur Ablenkung? Über 60 Minuten wird gemeinsam gerätselt, diskutiert und manchmal auch erkannt, dass man nicht weiterkommt. Dann greift man zum Funkgerät und löst einen der Joker ein. Wer auf Zeit spielt und sich einen Platz auf der Bestenliste sichern möchte, sollte damit nicht zu lange warten. Denn während manche Rätsel sich mit etwas Nachdenken schnell erschließen, stellen andere einen vor größere Herausforderungen. Das gilt auch für den Dschungel in Dortmund – dieser stellt auch erfahrene Spieler vor Herausforderungen – und ist mit Hilfe der Joker auch für Einsteiger lösbar. In diesem Raum braucht man neben Kombinationsfreude und Geschicklichkeit auch etwas technisches Interesse. Was man bewusst nicht braucht ist umfangreiches Hintergrundwissen, da alle Informationen, die man zur Lösung braucht, im Raum verteilt sind. Bei 2 Personen kostet der Raum pro Stunde insgesamt 74 Euro. Mit jeder weiteren sinkt der Preis pro Person. Schüler und Studenten bekommen zudem pro Person 5 Euro Rabatt. Reserviert wird der Raum jeweils für 1,5 Stunden, sodass Zeit für die Vor- und Nachbesprechung bleibt.


Links:

www.keyandfree.de








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