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Aktiv im Westerwald


Es ist nicht weit, um aus dem stressigen Alltag einzutauschen in die Natur. Mitten im Westerwald liegt das malerische Wiedtal, durch das sich der gut hundert Kilometer lange Nebenfluss des Rheines schlängelt. Fuß- und Radwege am Ufer laden genauso zur Entschleunigung ein wie die kleinen Orte an den Ufern und die Wälder der umgebenden Höhenzüge. Schon an einem Wochenende kann man hier den Alltag hinter sich lassen und bei Wanderungen und Radtouren den Kopf frei bekommen und die Natur genießen. Ein guter Ausgangspunkt für einen Besuch im Wiedtal ist der Luftkurort Waldbreitbach.














Vögel zwitschern. Pferde schnauben. Das leise Rauschen des Windes im Wald. So beginnt ein Tag für die Gäste des Vita Balance Hotels. Nach dem Frühstück geht es nach draußen. Ein guter Anlaufpunkt für erste Informationen ist die Tourist-Info, in der Florian Fark seinen Gästen Souvenirs, Wanderkarten und Tipps für Ausflüge und Wanderungen anbietet. Für Neueinsteiger empfiehlt er die Wäller Tour Bärenkopp. Der 12 km-Weg führt von Waldbreitbach am Wiedufer entlang auf die Höhen des Westerwaldes. Von Anfang an ist der Weg gut beschildert, sodass er leicht zu finden ist – und als Rundweg auch in umgekehrter Richtung begehbar. Wer mag startet im Wald hinter dem Vita Balance Hotel und geht dann ganz gemütlich in Richtung des Nachbarortes Hausen. Nach einem Aufstieg im Wald erreicht man schließlich das imposante Kloster Marienhaus, das im Jahre 1863 gegründet wurde. Wer Zeit hat, kann sich den Kräuter- und Bibelgarten anschauen, für alle anderen geht es weiter durch Felder und Wiesen. Zwischendurch warten Bänke und Infotafeln, sodass besonders markante Stellen wie das Luh-Kapellchen oder das Schäfer-Kreuz am Wegesrand mit Geschichten verbunden werden. Ob hier wirklich in einer finsteren Nacht ein Schäfer und sein Hund erschlagen wurden? Kurz vor Verscheid geht es wieder in den Wald und dann bergab zurück nach Waldbreitbach. Dabei kommt man vorbei am Bärenkopp-Kreuz und an einem im Wald liegenden, jüdischen Friedhof.

 

Wer lieber auf´s Rad steigt, kann an der Wied Kilometer machen. Besonders leicht fällt das mit dem E-Bike, das die Radler bei der Tour unterstützt und so die Reichweite deutlich erhöht. Von Waldbreitbach führt der Wiedweg in beide Richtungen. Während manche sich auf den Weg zur Mündung in den Rhein kurz vor Andernach machen, zieht es andere den Fluss hinauf. Neben der Hauptstrecke, die in der Regel nah am Fluss geführt ist, gibt es anspruchsvollere Abstecher in die Seitentäler der Wied auf die Höhenzüge. In der Touristinfo werden dazu verschiedene Rundwege vorgeschlagen, bei denen man nach dem Abstecher wieder ans Ufer zurückkehrt und die Tour fortsetzen kann. Die gut ausgebauten und selbst an schönen Tagen wenig besuchten Wege sind wie gemacht für eine Radtour im eigenen Tempo. Langsame Genießer kommen dabei genauso auf ihre Kosten wie schnelle Radler.

 

Auch in den Orten selbst gibt es Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Am Wiedufer in Waldbreitbach fällt eine historische Mühle ins Auge. In der mehr als 300 Jahre alten Dorfschmiede sind ein alter Blasebalg und andere Werkzeuge zu sehen. Auf einem Teilstück der Wied kann man auch mit Ruder- und Tretbooten unterwegs sein. Das ganze Jahr über sind in Gustl´s Krippen- und Bibelwelt mehr als 2.200 Krippen aus aller Welt zu sehen. Vom 1. Advent bis zum 2. Februar verwandelt sich Waldbreitbach in ein Weihnachtskrippendorf mit Christkindchen-Markt, große Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche, schwimmendem Adventskranz und einem aus 3.500 Lampen gebildeten Stern von Bethlehem im Wald. Entspannen und aktiv die Natur genießen kann man im Wiedtal das ganze Jahr über.


Links:

www.wiedtal.de








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