21. Aug. 2019

Bücher

Area 51. Das ist nicht nur für Fans der Fernsehserie „X-Akten“ ein Ort, den man ohne großes Nachdenken mit Außerirdischen in Verbindung bringt. Bruno Fuligni hat in seinem Buch „Atlas der außerirdischen Begegnungen“ zahlreiche Orte zusammengetragen, die zumindest für Ufologen für Begegnungen mit Außerirdischen stehen. Bei der Bewertung hält sich der Autor zurück, sodass das Buch für Gläubige genau wie für Skeptiker lesenswert ist. Und beide bekommen Impulse, die ihre jeweilige Weltsicht stützt. Seltsame Werte in einem Messgerät wurden von einer Mikrowelle verursacht. Punkt für die Skeptiker. Doch das erste Signal wurde schon um 5:30 Uhr aufgefangen, als niemand in der Küche war. Punkt für die Ufo-Gläubigen. Der Autor benennt zahlreiche Orte in Europa, eine Reihe in Amerika und wenige auf anderen Kontinenten und erzählt dazu kurze Geschichten.

Felszeichnungen aus prähistorischer Zeit mit außerirdischen Anmutungen? Goethes Begegnung mit einem unerklärlichen Lichtschein? Die vermeintliche Entführung eines Ehepaares in den USA? Das Spektrum der Geschichten in diesem Buch ist groß. Zu jeder Geschichte gibt es eine grafisch gestaltete Karte in unterschiedlichen Maßstäben. Mal wird eine Region gezeigt, mal eine Stadt und mal ein anderer Ausschnitt. Die kreative Farbwahl lässt selbst in einfachen Darstellungen das Besondere vermuten. Was dem Buch leider fehlt sind Fotos zu der Geschichte. Menschen haben ein Ufo gesehen und es fotografiert? Wo ist das Bild? Es würde das unterhaltsame Buch (ISBN 978-3- 9541-6264-2), das zum Preis von 29,99 Euro bei Frederking & Thaler erschienen ist, deutlich aufwerten.

(SMC)