In den letzten Jahren ist das Interesse an einem eigenen Garten gestiegen. Nicht nur der Wunsch nach mehr Versorgungssicherheit in der Pandemie, sondern auch der Trend zu Nachhaltigkeit und gesunden Lebensmitteln war dafür verantwortlich. Doch gerade in den Ballungszentren verfügt nicht jeder Haushalt über einen eigenen Garten, sodass die Einrichtung von Gemeinschaftsgärten interessant wird. Doch wie bei den meisten Themen gilt auch beim Gärtnern: Man muss nicht jeden Fehler selbst machen und kann von den Erfahrungen anderer profitieren. Diesen Wissenstransfer bietet Ben Raskin mit seinem Buch „Community Gardening“.
Das Buch zeigt nicht nur gute Beispiele aus verschiedenen Städten, sondern gibt auch ganz konkrete Tipps, auf was man achten sollte, wenn man einen eigenen Gemeinschaftsgarten einrichtet. Im Kapitel „Wurzeln schlagen“ geht es nicht nur um den Aufbau des passenden Teams für die Einrichtung eines Gemeinschaftsgartens, sondern auch um Öffentlichkeitsarbeit, Arbeitsteilung im Team und den rechtlichen Rahmen eines Gemeinschaftsgartens. Ein eigenes großes Kapitel widmet sich später der Anlage des Gartens. Boden, Bewässerung, Kompostierung und ähnliche Themen werden im Überblick erklärt und mit praktischen Tipps abgerundet. Ein Pflanzenverzeichnis mit häufig angebauten Sorten rundet das Buch ab. In diesem gibt es Tipps zur Pflanzung, Pflege und Ernte. So kann man genau die Pflanzen auswählen, die zu den eigenen Möglichkeiten und Bedürfnissen passen. Das steht auch bei den anderen Texten im Mittelpunkt, in denen der Autor zum Beispiel daran erinnert, dass man für seinen Garten keine in den Ferien reifenden Pflanzen wählen soll, wenn dann alle in Urlaub sind. Der Ratgeber (ISBN 978-3-2580-8035-2), der zum Preis von XXX Euro im Haupt-Verlag erschienen ist, ist für alle Neueinsteiger in das Thema ein wertvoller Begleiter.
(SMC)

