11. Dez. 2018

Bücher

Die Endlichkeit der fossilen Energieträger und die Gefahr bei der Nutzung von Atomenergie, wie die Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 zeigte, haben in Deutschland zu einer Beschleunigung des Energiewendebeschlusses geführt. Mit der Energiewende geht jedoch nicht nur eine Umstellung der Stromerzeugung auf erneuerbare Energien einher. Vielmehr befindet sich auch die gesamte Energieinfrastruktur im Wandel. Diese Entwicklungen gehen mit Änderungen des Energierechts einher.

Die Textausgabe enthält dabei nicht nur ein ausführliches Sachverzeichnis, sondern auch eine für Nicht-Juristen verständliche Einführung von Dr. Christiane Nill-Theobald und Prof. Dr. Christian Theobald. In ihrer Einführung erklären die Autoren unter anderem die Ziele und Mittel der Energierechtsnovelle, das Verhältnis der Energieversorgungsunternehmen zu Staat und Gemeinden, die Stellung des Verbrauchers in der Energiewirtschaft, sowie mit welchen Mitteln der Gesetzgeber die Umweltverträglichkeit in der Energiewirtschaft umsetzen möchte.

Eingearbeitet in die Ausgabe wurden insbesondere die zahlreichen Änderungen des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) im Jahr 2017, zuletzt durch das Gesetz zur Modernisierung des Rechts der Umweltverträglichkeitsprüfung, das Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur sowie das Gesetz zur Förderung von Mieterstrom. Neu aufgenommen wurde das Energiestatistikgesetz (EnStatG), die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV), die Verordnung gemeinsame Ausschreibungen (GemAV), die Grenzüberschreitende-Erneuerbare-Energien-Verordnung (GEEV) sowie die KWK-Ausschreibungsverordnung (KWKAusV). Erhältlich ist das Werk (ISBN 978-3-4067-1860-1) zum Preis von 36,90 Euro. (SMC)