19. Mai. 2022

Bücher

Das wissen weder Eragon noch sein Drache Saphira. Dafür machen sie sich mit den aufständigen Varden auf den Weg in ein neues Land. Der Unterschlupf in den Bergen der Zwerge ist zu eng und zu gefährlich geworden. Außerdem sehen die Varden die Chance, das geschwächte Reich des Tyrannen anzugreifen.

Zeitgleich droht neue Gefahr. Soldaten und grausame Monster greifen das Dorf an, aus dem Eragon stammt. Roran, der gemeinsam mit Eragon aufgewachsen ist, steht an der Spitze des Widerstands. Doch gegen die  Schwerter der Soldaten sind die Dorfbewohner auf Dauer machtlos. So entscheiden sie sich für die gefährliche Reise durch das Gebirge, um in einem anderen Land ein neues Leben, frei von Angst und Verfolgung, zu beginnen. Doch Galbatorix läßt nicht locker, möchte er doch Roran in seine Hände bekommen, um damit Eragon in eine Falle zu locken.

Abwechselnd begleiten die Leser die beiden spannenden Handlungsstränge im neuen Buch von Christopher Paolini. Sie begegnen Zwergen, Elfen und schließlich sogar weiteren Drachenreitern. Werden sich diese Eragon anschließen oder bewahrheitet sich, was Kräuterfrau Angela vorhergesagt hat? Sie hat einen Verräter prophezeit, der aus Eragons eigener Familie stammen soll. Eragon ist sich sicher: Der einzig lebende Verwandte ist sein Cousin Roran – aber niemals würde dieser sich gegen ihn wenden! Doch die Prophezeiung spricht: So wird es kommen, selbst wenn du es zu verhindern suchst. Von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben ist auch der zweite Band der Eragon-Trilogie. 800 fesselnde Seiten gelingen nur den wenigsten Romanschreibern. Um so beeindruckender ist die schriftstellerische Leistung von Christopher Paolini. (SMC)