30. Nov. 2021

Bücher

Dwight ist an seiner Schule nicht sonderlich beliebt – doch plötzlich wird er interessant für seine Mitschüler. Mit einer aus Papier gefalteten Origami-Figur, die an Meister Yoda aus Star Wars erinnert, macht er auf sich aufmerksam. Wer mag kann der Fingerpuppe Fragen stellen – und bekommt mehr oder weniger hilfreiche Antworten. So helfen die verklausulierten Tipps den Mitschülern nicht nur bei schwierigen Entscheidungen, sondern auch beim Kennenlernen von Mädchen. Doch ist Yoda echt? Oder nur ein Hirngespinst von Dwight? Darüber können sich die Schüler nicht einigen, denn manche schwören auf die Tipps, während andere diese für Glückstreffer halten und Dwight für einen komischen Aufschneider.

Im ersten Teil des Buches „Krieg der Sternchen“ sind Geschichten gesammelt, anhand deren Mitschüler Tommy sich eine Meinung bilden möchte, ob Yoda echt sein könnte und sein Rat verlässlich. Dazu haben verschiedene Schüler ihre Erlebnisse mit Dwight und Yoda aufgeschrieben. Skeptiker Harvey hat dazu jeweils einen Kommentar geschrieben – und Tommy seine Einschätzung. Nach und nach tauchen die jungen Leser immer weiter in das Leben an der Schule ein und erleben die verschiedenen Charaktere von Schülern. Im zweiten Teil des Buches wird es brisant. Aufgrund einer Prophezeiung droht Dwight der Schulverweis. Tommy möchte mit weiteren Geschichten beweisen, dass Dwight wertvoll für die Schule ist und der Schulverweis unnötig. Doch Harvey will genau das Gegenteil. Er hat extra eine Darth Paper-Figur gefaltet – also den Todfeind von Yoda. Erschienen ist das Buch (ISBN 978-3-8339-0435-6) zum Preis von 12,00 Euro im Baumhaus-Verlag.

(SMC)