07. Jun. 2020

Bücher

Schriftsteller Robin macht sich Sorgen. Seit mehreren Jahren ist seine Frau Samantha spurlos verschwunden. Doch plötzlich erreicht ihn ein Anruf: Ein Fremder behauptet Informationen über Samantha zu haben und verlangt im Gegenzug Robins Hilfe. Erst glaubt der an einen schlechten Scherz, doch mit Hilfe der wenigen Informationen aus dem Telefonat findet Robin heraus, dass der Anrufer gerade unter Mordverdacht im Gefängnis sitzt.

Er ist zusammen mit fünf Freunden mit dem Boot in Englands längsten Kanaltunnel gefahren – und als einziger wieder herausgekommen. Und obwohl Matthew sich an nichts erinnern kann ist die Polizei sich sicher, den Täter bereits gefunden zu haben. Aus Sorge um die öffentliche Wirkung setzen die Einwohner der Kleinstadt an der Einfahrt in den Tunnel alles daran, den Fall aus der Öffentlichkeit zu halten. Doch Robin sieht eine Chance endlich Gewissheit im Fall seiner verschwundenen Frau zu bekommen und macht sich auf den Weg in die Ortschaft Marsden.

Dort stößt er vom ersten Tag an auf eine Mauer des Schweigens. Doch nach und nach gelingt es ihm Informationen über den Tunnel, über den Verdächtigen und über das Leben der Menschen herauszufinden. Wie zuvor schon in Chris McGeorges Buch „Escape Room“ wird es auch in diesem Taschenbuch (ISBN 978-3-4262-2709-1, 14,99 Euro im Knaur-Verlag) spannend. Der englische Autor schildert die beklemmende Atmosphäre, das Spannungsfeld zwischen den Protagonisten und lädt so ein zum Miträtseln.

(SMC)