25. Jun. 2022

Digitales

Der Einstieg in die Welt der Singlebörsen ist ganz einfach. Mit wenigen Angaben und der eigenen E-Mail-Adresse kann man sich anmelden und einen ersten Eindruck von der Website bekommen. Dabei legt man ein eigenes Profil an, in dem man nicht nur sein Alter und seinen Beruf verrät, sondern auch Vorlieben und Interessen. Dabei geht es unter anderem um wichtige Werte und die liebste Jahreszeit. Gefragt wird natürlich auch nach der Einstellung zum Rauchen und zu Kindern. Ist die Anmeldung abgeschlossen, kann man auf Suche nach geeigneten Personen gehen. Diese werden aus der umfangreichen Datenbank des Anbieters vorsortiert und anhand von Matching-Punkten bewertet. Je höher die Punktezahl, umso größer die errechnete Wahrscheinlichkeit, dass es mit dieser Person klappen könnte. Ebenso hilfreich für diese Entscheidung sind auch die Angaben zu Alter, Beruf und das zum Einstieg nur in Konturen erkennbare Foto des Gegenübers. Um die Anonymität zu wahren, wird das Foto nur dann mit allen Details sichtbar, wenn man dies bewusst freischaltet, weil man zum Beispiel einen positiven Eindruck gewonnen hat oder statt langer Gespräche erst einmal klären möchte, ob es mit der Optik stimmt.


Die erste Kontaktaufnahme erfolgt dann schriftlich. Wer möchte schickt eine frei formulierte Partneranfrage oder einen ehe standardisierten Gruß. Beides stößt auf bessere Resonanz, wenn man sich zuvor mit dem Profil des anderen beschäftigt hat und darauf eingeht. Allgemeine Texte ohne Bezug auf die Person sind zwar Zeit sparend, kommen aber in der Regel nicht gut an. Das merkt man an einer vom System vorgegebenen, freundlich formulierten Absage, die immer dann verschickt wird, wenn einer kein Interesse mehr an einem weiteren Kontakt hat. Die Strategien sind unterschiedlich. Während manche Personen zunächst einen intensiven Mailaustausch suchen, um erst spät das Foto zu zeigen, beginnt der Kontakt für andere mit einer kompakten Nachricht mit Bild. Gefällt das, so geht es weiter. Wer sich kennen und schätzen gelernt hat, kann über die Plattform Telefonnummern oder Mailadressen austauschen oder sich gleich verabreden. Wie überall gilt natürlich auch hier, dass jeder selbst für seine Sicherheit verantwortlich ist und ein öffentlicher Ort für die erste Verabredung auch bei einer Akademiker-Quote von 68% besser geeignet ist als ein ganz privater.


Da man bei den eigenen Suchkriterien festlegen kann, welche Personen für einen besonders interessant sind – und alle angemeldeten schon aufgrund der Kosten aktiv auf der Suche sind, ist ElitePartner ein interessanter Ort für das Kennenlernen. Dabei ist nicht jeder Kontakt ein Volltreffer. So brach eine Person den bis dahin angenehmen Kontakt ab als sie nach ihrem Beruf gefragt wurde. Andere ließen den Kontakt nach einigen E-Mails wieder einschlafen. Und manche passten vom Foto her einfach nicht. Dann heißt es weitersuchen – oft mit Hilfe der täglichen E-Mails aus dem System. Die zeigen nicht nur an, welche anderen Mitglieder sich das eigene Profil angeschaut haben, sondern machen auch täglich neue Vorschläge. Diese sind nur teilweise wertvoll, denn viele der neuen Mitglieder haben noch keine Bilder und nur rudimentäre Informationen hochgeladen und überlegen möglicherweise noch, ob sie der Plattform dauerhaft erhalten bleiben, sodass manche Mail ins Leere geht. Andere Kontakte entwickeln sich gut und führen vielleicht auch zu angenehmen Telefonaten und Verabredungen. Und kosten ElitePartner.de im Idealfall zwei Mitglieder im Tausch gegen eine Erfolgsgeschichte. (SMC)