21. Sep. 2021

Digitales

Mit den frühlingshaften Temperaturen nimmt auch die Zahl der Insekten wieder zu. Wenn Menschen mehr Zeit an der frischen Luft verbringen, steigt naturgemäß die Zahl der Kontakte zwischen Mensch und Tier. Neben Schmetterlingen und vielen anderen gänzlich harmlosen Insekten gibt es auch eine Reihe wie Wespen und Bienen, die die Natur mit einem Stachel ausgestattet hat. Natürlich kommt dieser nur im Notfall zum Einsatz – doch gerade für Allergiker kann dieser Konsequenzen haben, wenn man unbeabsichtigt beim Kaffeetrinken auf der Terrasse oder beim Radfahren durch das Grüne mit einem Insekt kollidiert.

Erfreulicherweise sind Insektenstiche in unseren Breiten für die meisten Menschen zwar unangenehm, aber sonst kein Problem. Anders als in exotischen Gegenden besteht daher kein genereller Grund zur Sorge vor gefährlichen Begegnungen. Problematisch wird es nur bei Stichen an speziellen Stellen wie zum Beispiel im Mund- oder Halsbereich und bei Menschen mit einer Insektengiftallergie. Bei dieser gehen die Symptome nach einem Stich über die Reizung der Haut an der Einstichstelle hinaus. Ob man davon betroffen ist, kann man nicht nur nach einem Stich feststellen, sondern auch durch einen Allergietest. So kann man noch vorsichtiger sein und weiß, dass im Falle eines Stiches mit größerer Wahrscheinlichkeit ärztliche Hilfe gebraucht wird als bei den meisten anderen Menschen.

Bei diesen ist mit einer örtlichen Reizung der Haut und Juckreiz zu rechnen. Oft helfen Hausmittel, die Folgen eines Stichs erträglicher zu machen. In Stoff gewickelte Eiswürfel können für Kühlung sorgen und Schwellungen reduzieren. Auch Hilfsmittel aus der Küche wie Apfelessig, Zwiebeln oder Zitronen können an der Einstichstelle für Beruhigung sorgen. Und natürlich gilt: Kratzen unbedingt vermeiden. Ein weiterer wichtiger Tipp stammt von der Initiative Insektengift Allergie. Diese rät, eng anliegende Schmuckstücke so schnell wie möglich von der Einstichstelle zu entfernen, da dies nach dem Anschwellen unmöglich werden kann. Die Tipps und viele andere Informationen zum Thema hat die Initiative auf einer Internetseite zusammengestellt.

(SMC)