25. Okt. 2021

Digitales

Honor 7 Premium – Der erste Blick

Wer das Gerät aus der Verpackung holt, hält ein mit 7,2 x 14,3 cm relativ großes und 157 g schweres Gerät in der Hand. Die Rückseite aus Aluminium und die Verarbeitung wirken hochwertig. Die an den Seiten leicht herausstehenden Tasten (Lautstärkewippe, Einschalter und Smartkey) wirken wertig und funktional. Vergeblich sucht man Tasten auf der Oberseite des Geräts, da alle Funktionen entweder über das Display, die Seitentasten oder den Fingerabdrucksensor auf der Rückseite bedient werden. Etwas ungewohnt ist die auf der Rückseite rund einen Millimeter markant hervorstehende Kamera. Nachdem das Gerät zum ersten Mal aufgeladen ist, kann man es mit der Nano-Sim-Karte bestücken. Wer mag, kann sogar zwei davon einlegen und das Gerät als Dual-Sim-Smartphone nutzen. Alternativ kann man den Platz der zweiten Karte für eine micro-SD-Speicherkarte bis zu 128 GB nutzen. Ganz nach Geschmack kann man das Gerät in Grau oder Gold kaufen. Bei Lieferung ist das Gerät bereits mit einer Schutzfolie ausgestattet.

Honor 7 Premium – Die Software

Die Einrichtung des Geräts geht es relativ schnell von der Hand. Nach der Auswahl des Landes hat man die Möglichkeit die Zugangsdaten zum W-LAN einzugeben und verschiedene Einstellungen vorzunehmen. In weniger als drei Minuten hat man die Einrichtung abgeschlossen und dabei auch den Fingerabdrucksensor konfiguriert. Entscheidet man sich für die zunächst exklusiv bei Media Markt erhältliche Premium Version verfügt das Gerät über einen Speicher von 32 GB. Das ist wichtig, denn wer den Speicherbedarf seiner Apps unterschätzt, kommt schon bald an die Grenzen der Technik und muss Apps oder Daten löschen. Im Lieferzustand hat der Hersteller ein ungewöhnliches Design eingestellt, in dem die meisten App-Symbole in schwarz-weiß angezeigt werden. Das lässt sich jedoch schnell umstellen und wirkt dann deutlich schöner. Ausgestattet mit Android 5.0.2 und der Honor-eigenen Oberfläche EMUI 3.1 ist das Gerät auf einem neuen Stand und gut gerüstet für künftige Updates.

Honor 7 Premium – Die Hardware

Im Gerät stecke als CPU der Hisilicon Kirin 935. In Kombination mit einem Hauptspeicher von 3 GB lassen sich damit die alle in dieser Preisklasse zu erwartenden Anwendungen ohne Ruckeln und Wartezeiten nutzen. Dargestellt werden die Informationen auf dem Display (5,2 Zoll), das man am besten etwas heller einstellt, damit man auch bei Tageslicht alle gut sehen kann. Fest eingebaut ist der Akku mit einer Kapazität von 3.100 mAh. Soweit man mit dem Gerät nicht den ganzen Tag Fotos macht, Videos schaut oder Livestreams verfolgt, sollte man damit über den Tag kommen ohne nachzuladen. Wer es mit Freunden und Arbeitskollegen besonders gut meint, kann das Honor 7 Premium mit einem separat erhältlichen Kabel sogar als Powerbank nutzen und diesen Energie abgeben. Da der Akku nicht wechselbar ist, beschränkt er in einigen Jahren die maximale Lebensdauer der Geräte. Anschlüsse gibt es zum Laden und für einen handelsüblichen Kopfhörer.

Honor 7 Premium – Die Extras

Eine Besonderheit des Geräts ist der gut funktionierende Fingerabdrucksensor. Dieser ersetzt die PIN oder die Wischgeste auf dem Sperrbildschirm und stellt sicher, dass nur der Besitzer des Telefons Zugang zu gespeicherten Informationen und über die Aufnahme neuer Bilder hinausgehenden Funktionen des Telefons bekommt. Mit einer 20 Megapixel Hauptkamera und einer zweiten mit 8 Megapixeln eignet sich das Gerät bei guten Lichtverhältnissen auch als Ersatz für eine Kompaktkamera. Bei weniger Licht sinkt die Qualität jedoch deutlich. Auch im Videobereich könnte man sich noch mehr vorstellen und wird daran erinnert, dass es sich beim Honor 7 Premium um ein Mittelklassegerät in gehobenem Design handelt. Positiv: Neben GSM und UMTS unterstützt das Gerät auch LTE. Auch die eingebaute Schnellladefunktion „Fast Charger“ ist gut gelungen und hilft auch bei kurzen Zwischenstopps im Büro wieder Strom für einige Stunden zu tanken.

Honor 7 Premium – Das Resumé

Das Honor 7 Premium ist ein gutes Gerät für alle, die alltagstaugliche Technik in schönem Design mögen. Das schicke Aluminium-Design hebt sich wohltuend von Plastikgeräten ab. Aufgrund der Maße liegt das Gerät weniger gut in der Hand als manch anderes Smartphone – Probegreifen vor dem Kauf ist also Pflicht, damit man sieht, ob man gut damit klar kommt. Erfreulich sind die lange Akkulaufzeit und der beim Premium-Modell gut bemessene Speicher. Trotz der hohen Auflösung ist das Gerät kein vollständiger Kameraersatz, aber bei guten Lichtverhältnissen eine hochwertige Alternative. Der erschwingliche Preis macht das Gerät zu einer guten Wahl für Käufer, die generell alle zwei bis drei Jahre zu einem neuen Smartphone wechseln und so immer auf dem Stand der Technik bleiben möchten. (SMC)