08. Dez. 2019

Events

Bei strahlendem Sommerwetter ist die Stimmung gut vor dem Café Lammerskötter. Schon vor Beginn der Show um 19:30 Uhr sind einige Gäste angekommen und genießen an gemütlichen Tischen im Außenbereich ein Begrüßungsgetränk. Dann geht es in den Veranstaltungsraum. Dicht an dicht stehen dort rund 30 Stühle im Halbkreis, damit alle Zuschauer möglichst gut sehen können und dicht am Geschehen sind. Der Abend beginnt mit Christian Jedinat. Der Zauberer, der sich nicht nur mit seinen Auftritten, sondern auch mit einem Zaubershop und Zauberseminaren einen Namen gemacht hat, verblüfft die Gäste mit einem wandernden roten Punkt. Scheinbar unerklärbar wechselt dieser seinen Platz auf einem hölzernen Paddel und verwandelt sich schließlich in einen roten Ball. Die staunenden Gäste sitzen weniger als einen halben Meter vor Christian Jedinat und haben selbst bei genauem Hinschauen keine Möglichkeit, den Trick hinter dieser Illusion zu entdecken. Mit Charme und Witz führt Christian Jedinat durch sein Programm und zeigt nicht nur, wie man aus einem Pokerblatt beim Mischen die vier Asse herauszieht, sondern auch, wie sich zwei Karten mit Unterschriften auf magische Weise zu einer einzigen verbinden. Auch mit Seilen und Münzen begeistert der "Zauberkünstler zum Anfassen" sein Publikum. Nach rund einer halben Stunde, in der die gut in das Programm einbezogenen Gäste beste Unterhaltung erlebt haben, folgt der erste Auftritt von René Vander Vreken.


Der überzeugte Aachener zeigt dem Publikum verschiedene Betrugsspiele. Dazu gehört nicht nur das klassische Hütchenspiel, sondern auch eine Variante mit Spielkarten. Gemeinsam haben alle eines: Durch die Fingerfertigkeit des Gegenübers hat der Mitspieler keine Chance zu gewinnen. Später wechseln Münzen wie von Zauberhand ihre Plätze und Karten trennen sich nach Farben. Auch beim Finale des Auftritts spielt die Fingerfertigkeit eine große Rolle. Bis zu sechs silberne Ringe verbinden und trennen sich in den Händen des Zauberers auf eindrucksvolle Weise. Während ein unmittelbar danebenstehender Zuschauer mit den gleichen Ringen keinen der Tricks nachmachen kann, entstehen in den Händen des Zauberers immer neue Formen. In der Pause bleibt genug Zeit, um bei kalten und heißen Getränken über das Erlebte zu diskutieren oder mit den Zauberern ins Gespräch zu kommen.


Auch nach der Pause haben die Zauberer noch einiges zu bieten. Ein Loch wandert bei Christian Jedinat zwischen zwei Zetteln hin und her. Gummibänder durchdringen sich auf wundersame Weise. Weiße Karten färben sich mit Motiven. Motive werden wieder weiß. Eindrucksvoll ist auch die Darbietung mit drei Bällen und Bechern. Diese wechseln immer wieder ihre Position und verwandeln sich zum Schluss in eine echte Überraschung. Auch René Vander Vreken hat noch einiges zu bieten. Er experimentiert mit dem freien Willen der Gäste. Dazu lädt er eine Besucherin ein, mit einer Schere nach freier Entscheidung zwei Karten zu markieren. Später stellt sich heraus, dass Kreuz-König und Herz-8 zuvor auch verdeckt aus dem Kartenspiel gezogen wurden. Später versucht sich der Zauberer als lebender Lügendetektor. Dazu bittet er eine Besucherin eine Münze in einer ihrer Hände zu verstecken. Anschließend versucht der Zauberer an Signale des Körpers zu erkennen, in welcher Hand die Münze verborgen ist. Fünfmal versucht er sein Glück und verspricht für einen einzigen Fehler eine Flasche Champagner. Doch an diesem Abend bleibt er ohne Fehler - wie bei den Shows zuvor. Auch die richtige Seite eines von einer Besucherin verdeckt hingelegten Würfels findet der Mentalzauberer heraus. Ohne Zugabe lassen die Zuschauer die beiden Zauberer den Abend nicht beenden. Bei dieser verschwindet ein rotes Tuch aus der Hand des Zauberers und kommt an anderer Stelle wieder zum Vorschein. Als die Zuschauer eine Erklärung des Tricks einfordern, zeigen die Zauberer ihr komödiantisches Können und sorgen mit einer Zeitlupen-Version des Tricks für Schmunzeln. Vor der Sommerpause gibt es nur noch für den Termin am 25. Juni im Café Lammerskötter, Altdorfstraße 3-5, wenige Restkarten. Diese können zum Preis von 33 Euro über Internet bestellt werden. Auch für den Herbst stehen bereits Termine fest. Bis dahin werden die beiden Zauberer in Aachen ihr eigenes Zaubertheater eröffnet haben. Dort können die Zuschauer dann zweimal pro Woche Tricks, Illusionen und Magie erleben. Gemeinsam mit den beiden Zauberern verlosen wir zwei Karten für eine der Shows im Herbst unter allen Lesern, die unsere Preisfrage richtig beantworten. Wenn Sie unter Ausschluss des Rechtswegs teilnehmen möchten, klicken Sie hier... (SMC)