04. Dez. 2022

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Im Jahr 2022 feiert „Fort Fun“ nicht nur sein 50. Jubiläum, sondern lädt zum Saisonabschluss auch zum 13. Mal zu einem Grusel-Special ein. Am 22., 29., 30. und 31. Oktober bekommen die Gäste eine Menge geboten. 90 Erschrecker in gruseligen Kostümen streifen durch den Park. Die Westernstadt ist illuminiert. Und manche Attraktionen sind bis zum späten Abend geöffnet. Gegen Aufpreis können die Gäste sich in vier Maze genannten Grusellabyrinthen erschrecken lassen. Wer in den letzten Jahren schon im Fort Fun zu Gast war, wird dabei alte Bekannte wiedertreffen und kann sich erneut erschrecken lassen. Spannend auch: Einmal im dunklen mit der Bobbahn den Berg hinab rasen, vom Riesenrad über den beleuchteten Park schauen oder mit dem Kettenkarussel durch wabernde Nebelschwaden fliegen.

Die beste Saison des Jahrhunderts“ nennt Fort Fun-Geschäftsführer Andreas Sievering die 2022er-Saison. Dabei blickt er nicht nur auf Besucherzahlen und Umsatz, sondern auch auf die Zufriedenheit der Parkgäste. Für die hat sich das Team des Freizeitparks mächtig ins Zeug gelegt und trotz Corona-Nachwehen für schöne Freizeitparkerlebnisse gesorgt. Neu gestaltet wurde in diesem Jahr die Santa Fé-Zugshow – während das bereits angekündigte Bauprojekt einer Erlebniswelt rund um den Indianer-Jungen Yakari zunächst auf Eis gelegt wurde. Das Fahrgeschäft ist bereits im Fort Fun angekommen und soll bis zum Frühjahr 2023 einsatzbereit sein. Dann dürfen sich die Gäste auf eine Bootsrutsche, der – so Andreas Sievering – aussieht wie ein Wasserfall, der schon immer da war, und einen neuen Ponytrack freuen.

Doch bevor die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt, verwandelt sich Fort Fun für vier Spieltage in Fort Fear. An den Spieltagen ist der Park ab dem Morgen geöffnet – doch richtig spannend wird es ab 16 Uhr, wenn eine Auswahl aus rund 90 freiwilligen Erschreckern auf den Straßen der Westernstadt ihr Unwesen treibt. Verkleidet zum Beispiel als Henker, blutiger Weihnachtsmann oder Vogelmädchen sorgen die Freiwilligen mit phantasievollen Kostümen und gruseligen Auftritten für Spannung. Wer mag, kann sich zum Einstieg die Saloon Show „The Dark Chronicles of Fort Fear“ anschauen. Wo sonst fröhliche Zaubertricks gezeigt werden, erfährt man dort die Hintergrundgeschichte. Ein Blick in die Chroniken des Gruselns der letzten Jahre hat die unangenehmen Wesen zurück in die Realität gelockt.

In geballter Form – und mit Wartezeit – kann man diese in den Mazes (jeweils fünf Euro) erleben. „Atelier zur Hölle“, „Fiebertraum“ und „Die Mine“ lauten die klangvollen Namen der Labyrinthe, durch die man in kleinen Gruppen geht im wohligen Wissen, dass hinter jeder Ecke ein Erschrecker oder eine verstörende Szene lauern kann. So ist die Mine von scheinbar betrunkenen Tunichtguten besiedelt. Im Atelier hat sich ein Puppenmacher breit gemacht, der seine Kreationen aus echten Menschen bastelt. Und beim Fiebertraum führt der Weg zum Teil durch den Wald am Rand des Parkes. Schrille Schreie, überraschende Begegnungen und der geschickte Einsatz von Licht und Dunkelheit, von Rauch und Nebel und passenden Klängen sorgen dafür, dass zarte Seelen noch lange an Fort Fear denken werden.

Ein ebenfalls reizvolles Erlebnis ist der nächtliche Park. Während die meisten Freizeitparks im Sommer weit vor der Dämmerung schließen, kann man an den Fort Fear Abenden ausprobieren, wie es sich anfühlt, in der Nacht im Park zu sein. Ein Highlight ist die nächtliche Fahrt mit der Bobbahn „Trapper Slider“. Im Bob wird man mit dem Schlepplift durch den dunklen Wald gezogen. Bei der Fahrt im Tal über die nur rudimentär beleuchtete Bahn sorgen nicht nur die schnellen und im dunklen etwas überraschenden Kurven für Adrenalinschübe, sondern auch der Versuch den Verlauf der Strecke zu verfolgen, um sich zu sein, dass der Bob zuvor weit genug weg ist und nicht etwa plötzlich als Hindernis vor einem die Stecke versperrt. Auch eine nächtliche Fahrt mit dem Riesenrad ist ein Erlebnis. Während die teilweise bewaldeten Hänge in der Umgebung in Dunkelheit gehüllt sind, erstrahlen Teile des Parkes im Licht. Bis zur Parkschließung um 22 Uhr läuft das Kettenkarussel – auch hier sorgt die Dunkelheit für ein besonders intensives Erlebnis. Karten für den Park und die Mazes gibt es auf der Website des Parkes.

(SMC)