Alljährlich strömen in den USA mehr als zweieinhalb Millionen Monster Jam-Fans zur populärsten Truck-Rennserie der Welt in die Stadien. Jetzt ist das Monster Jam-Fieber auch in Europa ausgebrochen. Jeder will die tollkühnen Megastars in ihren fliegenden Kisten hautnah erleben. Superspaß und Nervenkitzel für die ganze Familie.
Schaffen Sie am besten Ihr Auto aus dem Weg. Ein Zusammentreffen mit den Monster Trucks könnte nämlich ganz böse enden. Eine dieser fetten, scharfen „Bestien“ ist etwa 3,50 m hoch und ca. 3,70 m breit. Alle Fahrzeuge sind Unikate, speziell für die Monster Jams gebaut. Sie wiegen mindestens 4, maximal 5,5 Tonnen. Je leichter Rahmen und Fahrgestell, desto stärker die Motoren. Die monströsen Gummiwalzen werden von Hand gerillt und geschärft. Und dann geht’s ab! Sie springen bis zu 7,50 m hoch und ca. 40 m weit, was 14 nebeneinander aufgereihten Autos entspricht. Als absolute Topstars gelten Grave Digger (Totengräber), Avenger (Rächer), Monster Mutt (Monsterköter), Superman, Madusa oder El Toro Loco (der verrückte Stier). Sie alle werden in Oberhausen an den Start gehen und um die Gunst des Publikums fighten. Monster Jams gelten als die spektakulärsten, wildesten und gleichzeitig amüsantesten Motorsportereignisse.
In den letzten Jahren haben die Monster Trucks eine unglaubliche technische Entwicklung erfahren. Sie sind heute für exklusive Starts gebaut, schwere Stahlkarosserien wurden durch leichte Glasfaser-Bodies ersetzt. Die Starrachsen mit Blattfedern wurden durch ausgeklügelte Einzelradaufhängungen ausgetauscht. Damit landen die Monster Trucks zwar keineswegs sanft, aber im Vergleich zu früher schon erheblich weicher. Trotz ihres martialischen Aussehens sind sie heute wesentlich schneller, manövrierfähiger und sicherer. Jedes Monster ist mit einer Fernbedienung ausgestattet, sodass es notfalls von außen gestoppt werden kann.
Früher konkurrierten Farmer mit Pferden: Wer das schwerste Gewicht aus dem Schlamm ziehen konnte. Im Zeitalter der Traktoren gewann der Ausdruck Pferdestärke eine völlig neue Bedeutung. Die Stahlgewichte oder Steinbrocken wurden noch größer! In den 70er Jahren fanden in den USA zur Gaudi einer wachsenden Fangemeinde Wettkämpfe mit immer stärkeren Höllenmaschinen statt. Ein erster Monster Truck tauchte im Jahr 1982 auf. Legendär ist der Auftritt von Bob Chandler, dem eigentlichen Vater dieses Sports. Mit einem Ford F-250 Pickup (erstmals auf 66-Zoll-Reifen) wurde er zur absoluten Sensation eines Motorsport-Events im Silverdome-Stadion von Pontiac im Bundesstaat Michigan. Anblick, Lärm und gewaltige Kraft von BigFoot wirkten wie ein Erdbeben. Mit einem einzigen Jump hatte BigFoot zwei Autos zermalmt.
Bei den Monster Jam-Shows halten sich Sport und Spaß die Balance. Diverse Disziplinen und Wettkämpfe sind angesagt. Als Pflicht gelten die so genannten Side-by-Side-Rennen. Dann die „Freestyle“-Prüfung, die große Kür, das Spektakel schlechthin! Seite-an-Seite-Rennen werden traditionell ausgetragen. Erster ist, wer am schnellsten und mit den wenigsten Strafpunkten ins Ziel kommt. „Freestyle“ heißt, innerhalb eines Zeitlimits wird individuell gebrettert, was das Zeug hält. Das erlaubt den Fahrern - alle austrainierte Spitzenathleten - ihr unglaubliches Können zu zeigen und waghalsige Tricks vorzuführen. Seit 1977 bestehen die Regeln, 1984 wurden erstmals Wettkämpfe ausgetragen, seit 1987 werden die Monster Jams veranstaltet.
Bereits im Vorverkauf erworbene Tickets für Monster Jam in der König-Pilsener-Arena behalten in der gleichen Reihenfolge Gültigkeit für die neuen Termine vom 8. bis 10. September 2006. (SMC)
Schaffen Sie am besten Ihr Auto aus dem Weg. Ein Zusammentreffen mit den Monster Trucks könnte nämlich ganz böse enden. Eine dieser fetten, scharfen „Bestien“ ist etwa 3,50 m hoch und ca. 3,70 m breit. Alle Fahrzeuge sind Unikate, speziell für die Monster Jams gebaut. Sie wiegen mindestens 4, maximal 5,5 Tonnen. Je leichter Rahmen und Fahrgestell, desto stärker die Motoren. Die monströsen Gummiwalzen werden von Hand gerillt und geschärft. Und dann geht’s ab! Sie springen bis zu 7,50 m hoch und ca. 40 m weit, was 14 nebeneinander aufgereihten Autos entspricht. Als absolute Topstars gelten Grave Digger (Totengräber), Avenger (Rächer), Monster Mutt (Monsterköter), Superman, Madusa oder El Toro Loco (der verrückte Stier). Sie alle werden in Oberhausen an den Start gehen und um die Gunst des Publikums fighten. Monster Jams gelten als die spektakulärsten, wildesten und gleichzeitig amüsantesten Motorsportereignisse.
In den letzten Jahren haben die Monster Trucks eine unglaubliche technische Entwicklung erfahren. Sie sind heute für exklusive Starts gebaut, schwere Stahlkarosserien wurden durch leichte Glasfaser-Bodies ersetzt. Die Starrachsen mit Blattfedern wurden durch ausgeklügelte Einzelradaufhängungen ausgetauscht. Damit landen die Monster Trucks zwar keineswegs sanft, aber im Vergleich zu früher schon erheblich weicher. Trotz ihres martialischen Aussehens sind sie heute wesentlich schneller, manövrierfähiger und sicherer. Jedes Monster ist mit einer Fernbedienung ausgestattet, sodass es notfalls von außen gestoppt werden kann.
Früher konkurrierten Farmer mit Pferden: Wer das schwerste Gewicht aus dem Schlamm ziehen konnte. Im Zeitalter der Traktoren gewann der Ausdruck Pferdestärke eine völlig neue Bedeutung. Die Stahlgewichte oder Steinbrocken wurden noch größer! In den 70er Jahren fanden in den USA zur Gaudi einer wachsenden Fangemeinde Wettkämpfe mit immer stärkeren Höllenmaschinen statt. Ein erster Monster Truck tauchte im Jahr 1982 auf. Legendär ist der Auftritt von Bob Chandler, dem eigentlichen Vater dieses Sports. Mit einem Ford F-250 Pickup (erstmals auf 66-Zoll-Reifen) wurde er zur absoluten Sensation eines Motorsport-Events im Silverdome-Stadion von Pontiac im Bundesstaat Michigan. Anblick, Lärm und gewaltige Kraft von BigFoot wirkten wie ein Erdbeben. Mit einem einzigen Jump hatte BigFoot zwei Autos zermalmt.
Bei den Monster Jam-Shows halten sich Sport und Spaß die Balance. Diverse Disziplinen und Wettkämpfe sind angesagt. Als Pflicht gelten die so genannten Side-by-Side-Rennen. Dann die „Freestyle“-Prüfung, die große Kür, das Spektakel schlechthin! Seite-an-Seite-Rennen werden traditionell ausgetragen. Erster ist, wer am schnellsten und mit den wenigsten Strafpunkten ins Ziel kommt. „Freestyle“ heißt, innerhalb eines Zeitlimits wird individuell gebrettert, was das Zeug hält. Das erlaubt den Fahrern - alle austrainierte Spitzenathleten - ihr unglaubliches Können zu zeigen und waghalsige Tricks vorzuführen. Seit 1977 bestehen die Regeln, 1984 wurden erstmals Wettkämpfe ausgetragen, seit 1987 werden die Monster Jams veranstaltet.
Bereits im Vorverkauf erworbene Tickets für Monster Jam in der König-Pilsener-Arena behalten in der gleichen Reihenfolge Gültigkeit für die neuen Termine vom 8. bis 10. September 2006. (SMC)


