25. Jun. 2022

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Humorvoll direkt und wenig moralische Blätter vor den Mund nehmend erläuterte Oliver Geisselhart wie sich Namen und Gesichter, Vokabeln einer Fremdsprache oder Termine schneller und besser merken lassen. Denn jeder hat ein funktionierendes Gedächtnis – es muss nur richtig benutzt werden. „Deutschlands Gedächtnistrainer Nr. 1“ (ZDF) zeigte nicht nur wie es geht, sondern forderte auch jeden auf mitzumachen. Nur einfach zuhören war sowieso nicht möglich. Vielmehr fühlte man sich dazu animiert zu überprüfen, ob die versprochenen Methoden auch wirklich Erfolg verheißen. Ein Hühnerei, eine Kerze, ein Schwan, ein Dreizack, ein vierblättriges Kleeblatt und eine ausgestreckte Hand. Ganz einfach: Zahlensymbole, mit deren Hilfe sich beispielsweise To-do-Listen problemlos merken lassen. Es gilt Assoziationen zu bilden, je ungewöhnlicher, desto besser, d. h. am besten spontan. Dann läuft vor dem geistigen Auge ein Film, den man hören, fühlen, riechen und schmecken kann und der unvergesslich bleibt.

Aber wie? Für die To-do-Liste wird jedes Zahlensymbol Teil einer Geschichte. To-do: Rasenmähen, Reinigung, Bankgespräch, Zahnarzttermin, Blumenladen. Geschichten: Ich mähe meinen Rasen und damit ich etwas sehe, stelle ich eine Kerze auf meinen Rasenmäher. Anschließend gehe ich in die Reinigung und da sitzt ein Schwan mit einem Abholschein im Schnabel. Mein Zahnarzt benutzt zum Bohren einen Dreizack, in der Bank gibt es kein Geld mehr, sondern vierblättrige Kleeblätter und beim Betreten des Blumengeschäftes winkt mir die Verkäuferin freundlich mit ausgestreckter Hand zu. Tatsächlich gelang das in den fast zwei Stunden an einem kurzweiligen und amüsanten Abend mit Oliver Gei…, Geis…, Geissel… - oder wie hieß denn gleich noch der Gedächtnistrainer? Am 12. November verrät der ehemalige Geheimagent Leo Martin wie man Vertrauen schafft und Menschen an sich bindet. (SMC)