17. Sep. 2019

Filme

„Monogamie ist unrealistisch“, erfuhren Amy und ihre Schwester Kim schon in ihrer Kindheit von ihrem Vater. Doch dann entwickelten sich die beiden Frauen ganz unterschiedlich. Kim entschied sich für Mann und Kind. Amy entschied sich für eine Stelle bei einem Männermagazin, für Sex, Drogen und Partys. Dass ihr Vater inzwischen in einem teuren Pflegeheim lebt, macht das Leben für die ungleichen Schwestern nicht einfacher. Immer wieder geraten sie aneinander und werfen sich gegenseitig ihren Lebenswandel vor. Dabei glaubt Amy, das große Los gezogen zu haben, denn obwohl sie ihren naiven Freund betrügt, ist sie mit ihrem Leben sehr zufrieden.


Das ändert sich, als sie den charmanten Sportarzt Aaron bei einer Recherche kennenlernt. Plötzlich wird sie mit dem Wunsch nach einem romantischen Beziehungsleben konfrontiert und weiß gar nicht damit umzugehen. Während sie erst noch überzeugt ist, dass eine Beziehung auf Dauer keinesfalls funktionieren kann, muss sie ihre Meinung schließlich um 180 Grad ändern. Doch bis dahin ist es ein weiter, oft tragisch-komischer Weg für das ungleiche Paar. Die Geschichte lebt besonders von den Darstellern. Titelheldin Amy wird von Amy Schumer verkörpert, die auch das Drehbuch geschrieben hat. Ihr gelingt es herausragend die zweifelnde und leicht anarchische Amy zu verkörpern. Trotz guter Schauspieler und Gastauftritten von Tilda Swinton und LeBron James braucht es schon einen besonderen Humor, um „Dating Queen“ wirklich genießen zu können. (SMC)