20. Apr. 2019

Filme

Seit dem 17. Januar 2019 ist der auf dem Buch „Queen of Scots“ von Dr. John Guy basierende Film „Maria Stuart – Königin von Schottland“ in den deutschen Kinos zu sehen. Der Film erzählt die Geschichte der 1542 geborenen Maria Stuart. Sechs Tage nach der Geburt des Kindes starb ihr Vater, König James IV., sodass das Baby zur Thronfolgerin des Schottischen Königreichs wurde. Nach einer Kindheit in Frankreich und einer kurzen Ehe mit dem französischen Thronfolger kehrte Maria Stuart im Alter von 18 Jahren 1561 zurück nach Schottland, um dort zu regieren. Bisher hatte dort ihr Halbbruder Moray regiert, der über den Verlust der Macht alles andere als glücklich ist. Auch die englische Königin Elisabeth sieht in der Rückkehr der Königin von Schottland eine Bedrohung. Zugleich ist sie von der jungen Königin, die genau wie sie von den Männern in den Palästen bedroht ist, fasziniert.

Mit der Übernahme Herrschaft in Schottland macht sich Maria Stuart viele Feinde. Manche wollen selbst regieren. Andere halten eine Frau an der Spitze des Landes für Verrat. Wieder andere können sich mit ihrer religiösen Toleranz nicht abfinden. So kommt es zu Verschwörungen, Aufständen und Anschlägen auf Marias Macht. Selbst enge Vertraute fordern die Königin immer wieder auf zu heiraten und die Macht in männliche Hände zu legen. Doch das lehnt Maria Stuart ab. Zugleich gerät sie ungewollt in einen Wettstreit mit der englischen Königin, welche der beiden Frauen als erste einen Thronfolger auf die Welt bringen wird. Diesen Wettkampf gewinnt Maria schließlich – doch Grausamkeiten, Intrigen und Gewalt gehen weiter – und kosten schließlich eine der Königinnen den Kopf. Saoirse Ronan als Maria Stuart und Margot Robbie als Elisabeth ist der Film von Regisseurin Josie Rourke erstklassig besetzt.  

(SMC)