18. Jun. 2021

Genuss

Mehr als 75.000 Kilogramm unverkauftes Brot haben die Gründer des Konstanzer Unternehmens „Knödelkult“ nach eigenen Anhaben bereits gerettet und in Form schmackhafter Knödel weiterverkauft. Da fast jede Bäckerei in Deutschland Tag für Tag mehr Brot backt als sie am Ende des Tages verkaufen kann, werden pro Jahr mehr als 500.000 Tonnen Brot weggeworfen. Das sind je nach Bäckerei 10-20 Prozent der gesamten Produktion. Und könnte ein wertvoller Rohstoff für noch mehr schmackhafte Knödel sein.

Felix Pfeffer und Janine Trappe verknödeln das gerettete Brot zu verschiedenen Produkten, die nicht nur als Beilage, sondern auch als Hauptgang eine gute Figur machen. Aktuell gibt es die Semmelknödel in fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen – jeweils im 350 Gramm Glas. Aus einem Glas für 3,99 Euro kann man sechs Scheiben schneiden und sechs gut portionierte Knödel machen. Diese kann man in der Pfanne anbraten oder in der Mikrowelle erwärmen. Die Knödel gibt es in herzhaft und in süß. Der Klassiker sind wahrscheinlich die Semmelknödel mit Speck und Zwiebeln. Wer es ohne Fleisch lieber mag, kann zu Knödeln mit Petersilie oder etwas exotischer mit Karotte und Curry greifen.

Auch als Dessert oder zum Kaffeetrinken eignen sich Knödel – je nach Geschmack einfach in der Mikrowelle erwärmt. Die Variante mit Mohn und Mandel wird allen schmecken, die auch Germknödel mögen. Fruchtiger ist die Alternative mit Apfel und Zimt. Je nach Appetit kann man die Knödelscheiben unterschiedlich dick schneiden und so von einer kleinen Beilage bis zu einer opulenten Hauptmahlzeit variieren. Auch für Veganer ist etwas dabei. Die beiden Varianten mit Karotte und Curry sowie die mit Apfel und Zimt kommen ohne tierische Zutaten aus. Wer die Knödel nicht nur selbst genießen, sondern auch verschenken möchte, bekommt für 3,50 Euro einen aus Holz gefertigten Pfannenwender, in dessen Fläche ein Herz geschnitten ist. Damit macht er sich auch als Deko hervorragend. Ein Geschenkbeutel mit dem Aufdruck „Lass dich knödeln!“ für 3,30 Euro komplettiert das Geschenk. Eine Mixbox mit allen Sorten kostet 23,94 Euro – zum gleichen Preis kann man sich die Kombination aus den verschiedenen Varianten also auch selbst zusammenstellen. Wer bei seinem Warenkorb auf mindestens 39 Euro kommt spart die Versandkosten von 4,90 Euro. Eine Bestellung zusammen mit Freunden lohnt sich also.

(SMC)