10. Apr. 2026

Genuss

Wenn wir an Flensburger denken, sehen wir meistens das herbe Pils vor uns. Aber wer in letzter Zeit mal über die Deiche geschlendert ist oder in einer Strandbar im Norden saß, wird bemerkt haben, dass sich da farblich was verändert hat. Die Förde-Brauerei hat ihre Küstenlimo-Range am Start.

Die Wachmacher: Küstenmix & Cola Zero

Früher war „Cola-Mix“ irgendwie das Getränk, das man auf Kindergeburtstagen getrunken hat, weil man noch kein Bier trinken durfte. Der Küstenmix hier spielt aber in einer anderen Liga. Er ist weniger klebrig als die meisten Konkurrenzprodukte, dafür spritziger. Er schmeckt nach dem Moment, wenn man nach zwei Stunden Surfen völlig k.o. aus der Nordsee kommt und einen Zucker-Koffein-Kick braucht.

Und für alle, die auf ihren Beachbody (oder einfach ihren Blutzuckerspiegel) achten gibt es die Küsten Cola Zero. Flensburger hat es aber geschafft, die typische Würze zu behalten, ohne dass man danach einen seltsamen Geschmack im Mund hat.

Die Küsten Limo Orange

Die Küsten Limo Orange geht den geschmacklichen Mittelweg. Sie hat diesen „Eisdielen-Vibe“ der 90er, ist aber deutlich erwachsener abgestimmt. Nicht zu süß, viel Kohlensäure und schmeckt eiskalt aus der Bügelflasche am besten. Das berühmte Flensburger Wasser lässt grüßen.

Warum das funktioniert?

Es ist das „Plopp“. Klingt banal, aber in einer Welt aus Plastikflaschen und Aludosen ist die Glasflasche mit dem Bügelverschluss einfach ein Statement. Es entschleunigt. Man reißt nicht hektisch eine Dose auf, man ploppt. Das passt zum Norden: Ein bisschen rau, ein bisschen eigen, aber verdammt ehrlich. Wenn man im Sommer an der Küste oder auf dem Balkon in der Stadt sitzt und keinen Hopfen will, sind diese drei Limonaden eine Alternative. Die Flensburger Küstenlimo wurde von der „Lebensmittelpraxis“ als „Produkt des Jahres 2026“ ausgezeichnet.

(SMC)