30. Nov. 2020

Gastronomie

6.500.000 Menschen in Deutschland verstehen sich derzeit als Vegetarier. Auch wenn diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 400.000 Menschen gestiegen ist, wird deutlich, dass der größte Teil der Bevölkerung auch weiter gerne Fleisch ist. Deutlich größer als der Anteil der Vegetarier ist die Zahl der Menschen, die gesund leben, etwas für das Klima und das Tierwohl tun möchten. Mit der Kombination aus Bio-Rind und Edelpilzen zielt das österreichische Unternehmen Rebel Meat deshalb auf eine Zielgruppe, die klassische Fleischersatzprodukte nicht erreichen könnten. Durch den Ersatz von rund der Hälfte des Gewichts des Burger-Patties durch Kräuterseitlinge und Hirse erhält man den gefragten Fleischgeschmack und reduziert trotzdem die ökologischen Auswirkungen des Fleischkonsums deutlich.

„Unsere Produkte sparen bis zu 1,5 kg CO2, über 1.000 Liter Wasser und bis zu 100 m2 landwirtschaftliche Fläche im Vergleich zu einem herkömmlichen Rindfleischpatty“, hat der Hersteller ausgerechnet. Er setzt sowohl beim Fleisch als auch bei den pflanzlichen Zutaten auf regionale Bio-Qualität. Die Pilze passen sehr gut zum Burgerpatty und erzeugen im Mund ein ähnliches Kaugefühl. Zugleich enthalten sie Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente – und weniger Cholesterin als das Fleisch. Auch die Bio-Hirse kommt aus österreichischer Produktion, sodass alle Zutaten für Burgerfreunde aus Österreich überschaubare Transportwege mit sich bringen. Derzeit werden die Bio-Burger Patties von Rebel Meat in einer Reihe von Restaurants serviert, aber auch tiefgekühlt in Supermärkten verkauft. 

(SMC)