03. M&a. 2024

Kultur

Bereits über 100 Millionen Menschen weltweit haben „Das Phantom der Oper“ erlebt.  Die Mischung aus Liebes-, Krimi- und Gruselgeschichte ist damit das erfolgreichste Musical der Welt. Eine Inszenierung der Superlative: 44 Darsteller aus 16 Nationen, 400 Kostüme, 130 Echthaarperücken. 14 Schauplätze in der Pariser Oper werden auf der Bühne nachgestellt.

Wir begeben uns zurück in das Jahr 1877. Tief unten in den Katakomben der Oper fristet das geheimnisvolle Phantom einsam und ungeliebt sein Dasein. Von den Menschen des Pariser Opernhauses gefürchtet, verbirgt die Gestalt ihr entstelltes Gesicht hinter eine Maske. Doch eines Tages verliebt sich das Phantom in die junge Balletttänzerin Christine Daaé. Diese sehnsuchtsvolle Liebe treibt es zu verzweifelten und grausamen Taten. Mysteriöse Briefe stellen Forderungen an die Operndirektoren. Christine soll anstelle der Operndiva Carlotta eine Hauptrolle übernehmen.

Christine, deren Herz schon an Raoul vergeben ist, folgt dem Phantom in die Katakomben, weil sie das Wesen für den „Engel der Muse“ hält. Sie übermannen die Gefühle. Ist es Ekel oder Mitleid, Zuneigung zu der armen verstoßenen Kreatur oder Angst? Nachdem Christine vom Phantom wieder in die irdische Welt entlassen wurde und Raoul ihre Liebe gestanden hat, nimmt das Phantom Rache: Es lässt bei einer Aufführung den riesigen Kronleuchter auf die Bühne hinabstürzen.

Es muss etwas passieren. Die Operndirektoren beschließen das Phantom der Oper in eine Falle zu locken. Ein folgenschwerer Entschluss, wie sich schon bald herausstellt. Christine wird entführt und vor eine grausame Entscheidung gestellt: Entweder sie bleibt für immer im dunklen Reich, oder aber ihr Geliebter muss sterben.

Weltpremiere feierte Andrew Lloyd Webbers Musical,  bereits im September 1986 im Londoner Majestic Theatre. 19 Jahre und 50 wichtige Bühnenpreise, darunter sieben der begehrten Tony Awards,  danach, sind Thomas Borchert (Phantom der Oper), Anne Görner (Christine Daaé) und Nikolai Alexander Brucker (Raoul Vicomte de Chagny) auf der Bühne zu sehen. Preise von 24 € bis 89 €.

Foto: Brinkhoff/Mögenburg (SMC)