16. Sep. 2026

Kultur

Nach dem Einmarsch der als Mönche verkleideten Eins Live Cheerleader führten Onkel Fisch das Publikum durch ein abwechslungsreiches Programm. Das Duo schlüpfte gleich in mehrere Rollen und begeisterte unter anderem Zivi und Opa und in der Grillstube. Harte Konkurrenz machte ihnen Peter Saurbier. Das Multitalent rockte das Haus als als Musikschullehrer Uwe Lempinsky, bewies als Biene Mayer Talent für schlüpfrige Angelegenheiten und präsentierte als Ähnie und Herr Bert das neue Album Übermensch. Stilgerecht auf Stelzen, mit leuchtenden Fühlern oder mit dem Lempomat-Keyboard verwandelte sich Saurbier innerhalb von Minuten in ganz unterschiedliche Charaktere.

Comedian Elmar Brandt bewies, dass er auch nach der Abwahl von Gerhard Schröder genügend prominente Stimmen im Repertoire hat und erfreute das Publikum mit einer bunten Stimmenparade von Helmut Schmidt bis zu Angela Merkel. Seine Paraderolle kam dabei etwas zu kurz, trotzdem war das Publikum begeistert.

Mit dabei waren auch besondere Gäste. Till Hoheneder begeisterte das Publikum nicht nur mit spitzer Zunge, sondern auch durch das Lüften seines T-Shirts. Da musste sich selbst der unglaubliche Heinz anstrengen, um seinem Ruf als Frauenversteher gerecht zu werden. Doch auch ihm gelang der Auftritt mit Bravour. Johann König überzeugte seine Fans und wurde ungekrönter Applaus-König der Essener.

Mit der Eins Live Comedy-Tour ist es dem beliebten Radiosender gelungen seine Zuhörer zu begeistern und im ganzen Land unterhaltsame und abwechslungsreiche Events zu organisieren. Rund drei Stunden Programm, die Atmosphäre eines klassischen Kinosaals und Comedy vom Feinsten zeichnen die Tour 2006 aus. Auch der Fußball kam im Jahr der WM nicht zu kurz. Mit einem ganzen Netz von Bällen lieferten sich Comedians und Publikum eine heiße Schlacht, die nach wenigen Minuten unentschieden endete. (SMC)