In seiner Vision ist die ganze Familie arbeits- und deshalb mittellos. Denn nicht nur die Zechen haben in Ruhrgebiet aufgehört zu arbeiten, sondern auch der Rest der Industrie. Da sich dank der Globalisierung alles weit weg günstiger herstellen läßt, sind die Arbeitsplätze verschwunden. Geblieben sind die Menschen und die Freizeitindustrie. Kinos, Einkaufszentren, Erlebniswelten und Musical-Theater sind die größten Arbeitgeber. Heinz Kopleck sieht es skeptisch: können doch schlecht alle Menschen im Ruhrgebiet als Kartenabreißer arbeiten...
Doch plötzlich stehen die Abgesandten eines amerikanischen Großkonzerns vor der Tür der Koplecks. Man ist dabei ein Entertainment-Museum aus der ehemaligen Zechensiedlung zu machen, um finanzkräftigen Touristen einen Eindruck von der ehemaligen Arbeitswelt im Ruhrpott zu vermitteln. Die Koplecks wurden als Musterfamilie ausgewählt und sollen als Schauspieler und lebendige Ausstellungsstücke mitwirken. Kann man das ablehnen? Wohl kaum, denn die Amerikaner winken mit einem ganzen Batzen Kohle.
So wird aus der Malocher-Familie Kopleck ein Schauspielerensemble. Zwar bringen die vier Koplecks nicht nur den Regisseur zur Verzweifelung, sondern auch sich selbst, doch was heißt das schon? So gehen die Proben weiter, begleitet von irrwitzigen Konflikten, bis die große Premiere vor der Tür steht. Doch nach der Premiere wird der Regisseur gefeuert, ein Werbeblock eingebaut und alles ganz anderes dargestellt. Aber nicht mit Heinz Koplecks. Heinz erinnert sich an eine alte Bergbautradition und tritt in den Streik.
Die Komödie von Sigi Domke setzt auf den Charme der Ruhrgebietscharaktere. Bei den Koplecks wird Ruhrpott gesprochen und es geht richtig zur Sache. Ein ruhiger Theaterabend? Nein. Aber jede Menge Spaß mit den Indianern vom Revier. Im Europahaus wird das Stück am 6.11., 16.12., 17.12., 29.12., 30.12. und 31.12. gezeigt. (SMC)
Doch plötzlich stehen die Abgesandten eines amerikanischen Großkonzerns vor der Tür der Koplecks. Man ist dabei ein Entertainment-Museum aus der ehemaligen Zechensiedlung zu machen, um finanzkräftigen Touristen einen Eindruck von der ehemaligen Arbeitswelt im Ruhrpott zu vermitteln. Die Koplecks wurden als Musterfamilie ausgewählt und sollen als Schauspieler und lebendige Ausstellungsstücke mitwirken. Kann man das ablehnen? Wohl kaum, denn die Amerikaner winken mit einem ganzen Batzen Kohle.
So wird aus der Malocher-Familie Kopleck ein Schauspielerensemble. Zwar bringen die vier Koplecks nicht nur den Regisseur zur Verzweifelung, sondern auch sich selbst, doch was heißt das schon? So gehen die Proben weiter, begleitet von irrwitzigen Konflikten, bis die große Premiere vor der Tür steht. Doch nach der Premiere wird der Regisseur gefeuert, ein Werbeblock eingebaut und alles ganz anderes dargestellt. Aber nicht mit Heinz Koplecks. Heinz erinnert sich an eine alte Bergbautradition und tritt in den Streik.
Die Komödie von Sigi Domke setzt auf den Charme der Ruhrgebietscharaktere. Bei den Koplecks wird Ruhrpott gesprochen und es geht richtig zur Sache. Ein ruhiger Theaterabend? Nein. Aber jede Menge Spaß mit den Indianern vom Revier. Im Europahaus wird das Stück am 6.11., 16.12., 17.12., 29.12., 30.12. und 31.12. gezeigt. (SMC)


