12. M&a. 2026

Kultur

In der ersten Hälfte der Komödie von Neil Simons stellt sich Willie Clark (Charles Brauer) den Zuschauern vor. Wir erleben einen vergesslichen, griesgrämigen Mann, der das Ende seiner Künstlerkarriere nie verwunden hat und den ganzen Tag im Schlafanzug in seiner Wohnung verbringt. Betreut wird er lediglich von seinem Neffen Ben, der sich trotz aller Sprüche und Anfeindungen um den Verwandten kümmert. Zugleich versucht er als Willies Agent neue Engagements für ihn zu finden, was sich als nicht einfach erweist.

Da ergibt sich eine einmalige Chance: Ein Fernsehsender plant einen Rückblick über die Glanzzeit des amerikanischen Varietes und lädt Willie Clark gemeinsam mit Al Lewis ein. Erst sträuben sich beide, doch auf Drängen von Ben geben sie schließlich nach und sagen zu. Doch schon die Probe gerät zum Fiasko. Streit brandet auf und am Ende hat Willie ein Messer in der Hand. Doch die Show geht weiter, der Fernsehauftritt steht kurz bevor. Gelingt es den beiden Künstlern sich ein letztes Mal zusammen zu reißen oder steht ein tragisches Ende bevor?

Davon kann man sich noch bis zum 20. November in der Komödie Düsseldorf überzeugen. In großartiger Besetzung wird dort die wahrscheinlich erfolgreichste Komödie von Neil Simons gezeigt. (SMC)