Im Theater Duisburg wird „Die Einnahme von Troja“ (Akt I-II) aufgeführt. Gebannt schauen die Zuschauer durch die Theatergläser auf das dramatische Szenario auf der Bühne. Eine Frau namens Cassandra singt in französischer Sprache über ihre Verzweiflung, bekundet ihre Ängste und klagt über das Schicksal Trojas. Sie prophezeit ihrem Volk und ihrem Verlobten Choroebus den Untergang und warnt die Menschen, die sich in Feststimmung befinden, vor dem großen Holzpferd, das in seinem Bauch Unheil birgt. Doch niemand schenkt der armen Seele Aufmerksamkeit und schon ist es zu spät: In weißen Lettern auf schwarzem Grund liest jeder, was dort die Boten verkünden. Im Bauch des überdimensionalen Pferdes lauerte der Feind. Naiver Weise wurde es allerdings von dem feiernden Volk inmitten der Stadt abgestellt. Nun hilft kein Lamentieren. Die Griechen greifen an. Sie zerstören die Stadt, schicken die waghalsigen Männer in den Tod und bringen die Frauen um den Verstand. Noch bleibt ihnen ein wenig Zeit bis die griechischen Soldaten sie gefangen nehmen und verschleppen. So appelliert Cassandra an ihre Genossinnen, nicht aufzugeben und in Ehre zu sterben. Als die bärtigen Ungetüme in den Bunker eindringen, zerschlägt sie die Gasrohre und sorgt so dafür, dass alle einen gemeinsamen Tod durch Gas finden. Einem Trojaner wurde die Aufgabe zuteil, das Imperium und die Stadt der Trojaner woanders neu aufzubauen.
Weiter geht es nach den ersten Akten in Düsseldorf. Busse warten vor dem Theater und bringen die Herren im Anzug und ihre charmanten Begleitungen vor die Türe des Opernhauses Düsseldorf. Dort gilt es, sich an dem reichhaltigen Buffet zu stärken und ein Plauschen zu halten oder die Zeit zu nutzen um anderweitig Kultur der Stadt am großen Fluss zu erfahren. Zur individuellen Gestaltung stehen ungefähr zwei Stunden zur Verfügung. Wer gut zu Fuß ist, kann einen Bummel auf der Kö machen oder in die Altstadt gehen. Danach wird zu einem halbstündigen Vortrag eingeladen, um noch näher an die griechische Mythologie, aus dessen Stoff „Die Trojaner“ entstanden, heranzuführen. Es ist schon stockduster als „Die Trojaner in Karthago“ den Auftakt nimmt. Mit dabei wieder John Fiore, der Dirigent, der es versteht das Orchester zu Meisterleistungen zu „bewegen“. Der zweite Teil schildert die Liaison zwischen der Königin Dido und dem Trojaner, dem die Flucht gelang. Er ist an ihrer Insel gestrandet und mitten in ihr Herz hinein. Als ihre Macht durch rebellierende Kräfte ins Wanken gerät, gibt er ihr mit seinen Kameraden Halt. Doch stürzt sie am Ende doch. Der Mann hat seine Bestimmung woanders gefunden, fern von einem gemeinsamen Leben mit Dido, die mit ihrem Liebeskummer nicht fertig wird. In einer tragischen Abhandlung stirbt sie an ihrem Schmerz und erleichtert sich von ihren schweren Qualen durch Selbstmord. Was wird aus ihrem Reich? Alles scheint verloren, aber schön- schön und besonders attraktiv für Operngänger, Christof Loys Inszenierung mit Wechsel der Kulisse auf der Bühne und um das Publikum herum zu genießen. (SMC)
Weiter geht es nach den ersten Akten in Düsseldorf. Busse warten vor dem Theater und bringen die Herren im Anzug und ihre charmanten Begleitungen vor die Türe des Opernhauses Düsseldorf. Dort gilt es, sich an dem reichhaltigen Buffet zu stärken und ein Plauschen zu halten oder die Zeit zu nutzen um anderweitig Kultur der Stadt am großen Fluss zu erfahren. Zur individuellen Gestaltung stehen ungefähr zwei Stunden zur Verfügung. Wer gut zu Fuß ist, kann einen Bummel auf der Kö machen oder in die Altstadt gehen. Danach wird zu einem halbstündigen Vortrag eingeladen, um noch näher an die griechische Mythologie, aus dessen Stoff „Die Trojaner“ entstanden, heranzuführen. Es ist schon stockduster als „Die Trojaner in Karthago“ den Auftakt nimmt. Mit dabei wieder John Fiore, der Dirigent, der es versteht das Orchester zu Meisterleistungen zu „bewegen“. Der zweite Teil schildert die Liaison zwischen der Königin Dido und dem Trojaner, dem die Flucht gelang. Er ist an ihrer Insel gestrandet und mitten in ihr Herz hinein. Als ihre Macht durch rebellierende Kräfte ins Wanken gerät, gibt er ihr mit seinen Kameraden Halt. Doch stürzt sie am Ende doch. Der Mann hat seine Bestimmung woanders gefunden, fern von einem gemeinsamen Leben mit Dido, die mit ihrem Liebeskummer nicht fertig wird. In einer tragischen Abhandlung stirbt sie an ihrem Schmerz und erleichtert sich von ihren schweren Qualen durch Selbstmord. Was wird aus ihrem Reich? Alles scheint verloren, aber schön- schön und besonders attraktiv für Operngänger, Christof Loys Inszenierung mit Wechsel der Kulisse auf der Bühne und um das Publikum herum zu genießen. (SMC)


