Sie hat genug von der Oberflächlichkeit, belächelt die naiven Mädchen, die Gaston nachschmachten und ihm, angezogen von seiner virilen Männlichkeit, nicht von der Seite weichen. Wie gern wären sie an Belles Stelle, die sich allerdings lieber um ihren alten Vater kümmert. Sie spricht ihm Mut zu, denn er steht vor der Präsentation seiner neuesten Erfindung. Er fürchtet, dass sich die Leute über ihn lustig machen, wenn sein Allzweckgefährt nicht funktioniert. Um sicher zu gehen, macht er eine Testfahrt in den Wald, der sonst gemieden wird. Immer weiter und weiter tuckert er mit der Maschine und ist guter Dinge. Belle hatte ihm noch zuversichtlich zugewinkt und ihm geraten sich nicht zu weit zu entfernen. Doch da passiert das Unglück: Die Maschine gibt ihren Geist auf. Einsam und hilflos den Gefahren des nächtlichen Waldes ausgesetzt ist Belles Vater Gefangener seines Schicksals. Bald haben Wölfe seinen Angstschweiß gewittert und umzingeln ihn. So schnell ihn seine kurzen Beine tragen, rennt er ziellos davon und gelangt schließlich an ein Schloss.
Was erwartet den alten Mann da? Vorsichtig, bebend von den Schrecken der letzten Minuten und verwirrt, öffnet er das gewaltige Schlosstor, das sofort nach seinem Eintreten mit einem donnerartigen Geräusch zufällt. Doch was vernimmt der Erfinder? Sind es etwa Menschenstimmen, die er hört ohne jemanden zu sehen. Darauf findet er bald Antwort. Die Stimmen kommen von einem Kerzenständer und einer Standuhr. Die beiden waren Menschen, doch ein Zauber hat das ganze Schloss mitsamt seinen Bewohnern eingenommen. Der Herrscher des Schlosses hatte einer armen Seele nicht Einlass gewährt, obwohl sie ihm dafür eine Rose geboten hatte. Sein schlechtes Gemüt, seine Ungehaltenheit und sein unfreundliches Wesen ließen kein Gefühl von Mitleid und Herzensgüte zu. Doch die Person, die um Einlass gebeten hatte, war eine Zauberin, die dem jungen Prinzen eine Lektion erteilte: Eine Verwandlung in ein Biest, das jemanden finden muss, der es trotz schrecklichem, Furcht erregendem Aussehen liebt und seine verborgenen guten Eigenschaften entdeckt. Sollte es dem Biest jedoch nicht gelingen, ein Mädchen mit solchen Gefühlen zu finden, bis eine Zauberrose verblüht, so wären das Biest und alle Schlossbewohner für immer verdammt.
Hoffnungslosigkeit herrscht unter den Dienern. Doch die Ankunft des alten Mannes wird zum Schimmer in der Dunkelheit. Nach dem Verschwinden ihres Vaters sucht Belle ihn und gelangt ebenfalls zum Schloss. Das Biest hat den Erfinder derweil in ein Verließ gesperrt. Voller Angst um ihren armen Papa opfert sich Belle und verspricht dem Untier statt ihrem Vater im Schloss zu bleiben.
Das Geschäft gilt. Belle muss bleiben. Doch die verzauberten Bewohner des Schlosses leisten ihr Beistand, versuchen ihr den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Schon bald ist sie keine Gefangene mehr sondern Gast. Gast des Schlosses und des Biestes, das merkwürdige, ungekannte Gefühle entwickelt. Doch kann man ein Biest lieben? Wird die Rose verblühen bevor die Liebe die zwei Seelen zusammenführt?
Das zauberhafte Broadway-Musical lädt Groß und Klein zum Träumen ein. Die Lieder sind mal schwungvoll, mal melancholisch. „Sei hier Gast“ wird zum Ohrwurm. Disney´s „Die Schöne und das Biest“ feierte am 18. Dezember im Metronom Theater in Oberhausen Premiere. Leah Delos Santos als die Schöne und Yngve Gasoy-Romdal als Biest sind in den Hauptrollen zu sehen. Tickets sind erhältlich zwischen 19,90 und 84,90 Euro (zzgl. Gebühren). Die Produktion der Stage Entertainment verspricht viele Stunden puren Glücks für die ganze Familie. Mitfühlen. Miterleben. Die Show überzeugt durch spektakuläre Bühnenbilder, wunderschöne Stimmen und raffinierte Kostüme. Publikumsliebling sind der Kerzenleuchter Lumière, gespielt von Ingolf Lück, und seine Augenweide, die reizende Babette, verkörpert von Natacza Soozie Boon. Einige Kinder möchten nach dem Musicalbesuch sicher gern eine kleine Tasse sein, die von seiner Teekannenmutter die Flure entlang geschoben wird. Disney´s „Die Schöne und das Biest“ ein Muss in der kalten Jahreszeit zum Wärmen der Herzen.
(SMC)
Was erwartet den alten Mann da? Vorsichtig, bebend von den Schrecken der letzten Minuten und verwirrt, öffnet er das gewaltige Schlosstor, das sofort nach seinem Eintreten mit einem donnerartigen Geräusch zufällt. Doch was vernimmt der Erfinder? Sind es etwa Menschenstimmen, die er hört ohne jemanden zu sehen. Darauf findet er bald Antwort. Die Stimmen kommen von einem Kerzenständer und einer Standuhr. Die beiden waren Menschen, doch ein Zauber hat das ganze Schloss mitsamt seinen Bewohnern eingenommen. Der Herrscher des Schlosses hatte einer armen Seele nicht Einlass gewährt, obwohl sie ihm dafür eine Rose geboten hatte. Sein schlechtes Gemüt, seine Ungehaltenheit und sein unfreundliches Wesen ließen kein Gefühl von Mitleid und Herzensgüte zu. Doch die Person, die um Einlass gebeten hatte, war eine Zauberin, die dem jungen Prinzen eine Lektion erteilte: Eine Verwandlung in ein Biest, das jemanden finden muss, der es trotz schrecklichem, Furcht erregendem Aussehen liebt und seine verborgenen guten Eigenschaften entdeckt. Sollte es dem Biest jedoch nicht gelingen, ein Mädchen mit solchen Gefühlen zu finden, bis eine Zauberrose verblüht, so wären das Biest und alle Schlossbewohner für immer verdammt.
Hoffnungslosigkeit herrscht unter den Dienern. Doch die Ankunft des alten Mannes wird zum Schimmer in der Dunkelheit. Nach dem Verschwinden ihres Vaters sucht Belle ihn und gelangt ebenfalls zum Schloss. Das Biest hat den Erfinder derweil in ein Verließ gesperrt. Voller Angst um ihren armen Papa opfert sich Belle und verspricht dem Untier statt ihrem Vater im Schloss zu bleiben.
Das Geschäft gilt. Belle muss bleiben. Doch die verzauberten Bewohner des Schlosses leisten ihr Beistand, versuchen ihr den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Schon bald ist sie keine Gefangene mehr sondern Gast. Gast des Schlosses und des Biestes, das merkwürdige, ungekannte Gefühle entwickelt. Doch kann man ein Biest lieben? Wird die Rose verblühen bevor die Liebe die zwei Seelen zusammenführt?
Das zauberhafte Broadway-Musical lädt Groß und Klein zum Träumen ein. Die Lieder sind mal schwungvoll, mal melancholisch. „Sei hier Gast“ wird zum Ohrwurm. Disney´s „Die Schöne und das Biest“ feierte am 18. Dezember im Metronom Theater in Oberhausen Premiere. Leah Delos Santos als die Schöne und Yngve Gasoy-Romdal als Biest sind in den Hauptrollen zu sehen. Tickets sind erhältlich zwischen 19,90 und 84,90 Euro (zzgl. Gebühren). Die Produktion der Stage Entertainment verspricht viele Stunden puren Glücks für die ganze Familie. Mitfühlen. Miterleben. Die Show überzeugt durch spektakuläre Bühnenbilder, wunderschöne Stimmen und raffinierte Kostüme. Publikumsliebling sind der Kerzenleuchter Lumière, gespielt von Ingolf Lück, und seine Augenweide, die reizende Babette, verkörpert von Natacza Soozie Boon. Einige Kinder möchten nach dem Musicalbesuch sicher gern eine kleine Tasse sein, die von seiner Teekannenmutter die Flure entlang geschoben wird. Disney´s „Die Schöne und das Biest“ ein Muss in der kalten Jahreszeit zum Wärmen der Herzen.
(SMC)




