12. Dez. 2025

Kultur

Die Inszenierung kommt mit zwei Schauspielern aus. Diese singen, spielen Gitarre und schlüpfen jeweils in zwei Rollen. So sind die beiden Täter und Ermittler zugleich. Zu Beginn des Stückes erleben wir, wie die beiden Protagonisten durch ein Kanalrohr in eine Garage einsteigen. Durch einen Alarm von dort vertrieben geht es weiter zu einer Autobahnbrücke. Aus Langeweile und ohne an die Folgen zu denken, beginnen die beiden dort Steine auf Lastwagen zu werfen. Doch erst der letzte Stein trifft. Eine Windschutzscheibe zersplittert und viele hundert Meter weiter bleibt das Auto schließlich stehen.



Die beiden flüchten und lesen erst am nächsten Tag in der Zeitung, dass sie den Autofahrer getötet haben. Das ist für einen der Jugendlichen zuviel. Er beschließt sich der Polizei zu stellen. Dort trifft er auf zwei grundverschiedene Polizisten. Der eine sieht den Vorfall als tragischen Fehler von Jugendlichen, der andere sieht einen klaren Mord, den man nicht vergeben kann. Vor Gericht erleben wir die verschiedenen Sichtweisen der beiden Jugendlichen aber auch der beiden Kommissare.



Zum günstigen Eintrittspreis zeigt das Theater ein kurzes aber sehr beeindruckendes Stück. „Stones“ wird ohne Pause gezeigt und lädt nach der Vorstellung zum Dialog mit den Schauspielern ein.

(SMC)