12. Jul. 2020

Marktplatz

Während seiner Jahre als Fotograf in Moskau entdeckte Joris van Velzen die damals in Russland beliebte Baikal-Limonade. Das in den 70er-Jahren entwickelte Getränk verlor den Kampf um seinen Heimatmarkt an westliche Unternehmen, doch die Faszination des Fotografen blieb ungebrochen, sodass dieser sich schließlich auf die Suche nach dem Originalrezept machte und dies leicht an den westlichen Geschmack anpassen ließ, um seine Wostok-Limonade 2009 erstmals auf den Markt zu bringen. Während die erste Geschmacksrichtung „Tannenwald“ mit Taigawurzel, Fichtennadelöl, Eukalyptus und Kardamon auf einen würzigen Waldgeschmack setzt, sind inzwischen sechs weitere sorgten dazu gekommen. Gemeinsam haben sie die Gestaltung der Flaschen im Stil sowjetischer Kunst und ausgefallenen Zutaten.

Zu den klassischen Sorten gehört auch Dattel-Granatapfel. Die mit weißem Tee und Anis versetzte fruchtig-süße Limo soll an die Aromen von Usbekistan erinnern. Estragon-Ingwer – mit Noten von Orangen – hat seine Wurzeln in Georgien. Inzwischen gibt es Wostok auch als Bio-Brause. Süße Birne mit dezent-herbem Rosmarin ist dabei genauso im Angebot wie eine Mischung aus Aprikose und Mandel. Bei der kommen 35 % Fruchtsaft in die Flasche. Genauso hoch liegt der Saftanteil auch bei der Sorte Pflaume-Kardamon. Schmackhaft ist auch die mit Vanille versetzte Orangenlimonade.

(SMC)