26. Mai. 2022

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Auch mit Blick auf die gesundheitlichen Folgen hat die Zahl der Raucher in den letzten Jahren weiter abgenommen. Für manche ehemalige Raucher ist die E-Zigarette eine Alternative, die ohne offenes Feuer auskommt, sodass weniger gesundheitsschädliche Stoffe entstehen.

Das Konzept der E-Zigarette ist ganz einfach. Der Nutzer entscheidet sich aus einer breiten Auswahl an Liquids für den Geschmack der E-Zigarette. Diese wird im Gerät Tropfen für Tropfen dosiert und verdampft. Die Auswahl der Aromen reicht von fruchtig über süß und herb – und kann auch Nikotin enthalten. So entsteht ein für den Nutzer aromatischer Dampf, der inhaliert werden kann. Bei der Auswahl sollte man nicht nur auf den eigenen Geschmack, sondern bei evtl. Allergien auch auf die Inhaltsstoffe achten.

 

Bei der Wahl des Liquids sollte man darauf achten, ob man MTL (Mouth-to-Lung) oder DL (Direct-to-Lung) dampfen möchte. Bei MTL gelangt der Dampf zunächst in den Mund und wird wie bei einer klassischen Zigarette erst von dort in die Lunge gelangen. Diese Liquids werden mit einer kleinen Menge Dampf inhaliert und sind tendenziell stärker konzentriert. Daher sollten sie nicht direkt in die Lunge eingesaugt werden. Dafür eignen sich DL-Liquids, die mit einer größeren Menge Dampf direkt in die Lunge gelangen. Hochwertige E-Zigaretten bieten die Möglichkeit, die Watt-Zahl des Verdampfers und damit die Erhitzung des Coils einzustellen. Wer neu anfängt, sollte dabei nicht übertreiben und erstmal mit kleinen Werten beginnen.

 

Da die meisten E-Zigaretten mit Akkus betrieben werden, kann man das Gerät immer wieder aufladen. Manche günstige Geräte haben hingegen einen fest eingebauten Akku, sodass man, wenn der Akku erschöpft ist, das ganze Gerät austauschen muss. Nachkaufen muss man ansonsten nur die Liquids. Ein weiterer Vorteil, der sich daraus ergibt ist, dass bei der Nutzung kein Abfall entsteht. Die Zeit, in der man sich über weggeworfene Zigaretten-Stummel geärgert hat und als Raucher immer nach Aschenbechern schauen musste, ist also vorbei.


Während Einsteiger sich in der Regel für fertige E-Zigaretten entscheiden, können fortgeschrittene Nutzer auch selbst kombinieren und aus Akkuträger und Verdampfer ihre eigene E-Zigaretten zusammenstellen. Die orientiert sich dann noch mehr an den individuellen Erwartungen an die E-Zigarette. Während manche Nutzer mit einem kleinen und leichten Akku auskommen, ist es für andere wichtig durch eine hohe Kapazität lange unabhängig vom Stromnetz zu sein.

Neben dem Einzelhandel bieten auch Online-Anbieter die Materialien für Vaper an. Häufig gibt es dazu eine Fülle von Informationen, sodass gerade Raucher, die sich von der klassischen Zigarette verabschieden möchten, einen guten Überblick über das Thema bekommen.

(SMC)