06. Jun. 2020

Marktplatz

Rund ein Kilogramm Honig verbraucht jeder Mensch in Deutschland pro Jahr.  Doch was ist mit Veganern, die den Bienen den Honig nicht wegessen möchten? Mit dem im nordrhein-westfälischen Hagen hergestellten „Wonig“ gibt es nun eine Alternative. Mit mehr als zwanzig Sorten – darunter exotische Mischungen wie Apfel-Tonkabohne oder Löwenzahn-Ingwer ist Wonig auch etwas für Feinschmecker, die ihre Geschmacksnerven kitzeln möchten.

Das Rezept ist ganz einfach: Wasser, Zucker, Zitronensaft und getrocknete Blüten werden für mehr als drei Stunden eingekocht. Anschließend kann man den leicht dickflüssigen Wonig abfüllen. Die vielfältigen Aromen geben dem Wonig als Brotaufstrich eine besondere Note. Auch für Salatsaucen und als Zutat beim Kochen kann man das Produkt verwenden. Um die Qualität der Zutaten braucht man sich wenig Sorgen zu machen: manche Sorten haben die Hersteller bereits auf Bio umgestellt. Damit ist eine gleichbleibende Qualität gesichert – während klassischer Honig zu Dreivierteln aus dem Ausland importiert wird, wo ganz unterschiedliche Standards gelten. Das macht den klassischen Honig auch für Tierliebhaber zu einem Thema. Während man den Imkern in Deutschland nachsagt, auf ihre Bienenvölker zu achten, soll das nicht überall so sein.

Dass den Hagenern mit ihrem Produkt ein Überraschungscoup gelungen ist, zeigen die Verkaufszahlen. Im Jahr 2018 wurden bereits 45.000 Gläser Wonig abgefüllt und verkauft. Erhältlich ist das Produkt in verschiedenen Geschmacksrichtungen zum Beispiel in Biosupermärkten. Im Onlineshop des Anbieters kostet das Glas mit 200-225 Gramm 4,99 Euro zzgl. Versandkosten.

(SMC)