08. Mai. 2021

Marktplatz

Viele Gürtel entstehen in Massenproduktion. Doch echte Qualität entsteht durch traditionelle Handwerkskunst. Schon 1877 wurde zum Beispiel Gerberei der Gebrüder Kobel geründet. Im norddeutschen Kellinghusen wird das Leder in der Grube gegerbt. Über zwei Monate hängt das Material in der Gerberlohe und wird so langsam und intensiv und ohne den Einsatz von Chemikalien und Farbstoffen auf traditionelle Weise gegerbt. Dabei kommen nach einer alten Rezeptur Extrakte von Rinden, Hölzern, Blättern und Früchten zum Einsatz. Erst zum Schluss wird die Oberfläche gewachst, sodass sie leicht schimmert.

Der lange Gerbprozess sorgt auch dafür, dass das Leder hochwertige Fette enthält, die dem Gürtel seinen typischen Charakter verleihen. Kenner wissen, dass das strapazierfähige Leder mit der Zeit etwas aufhellt und insbesondere an Löchern und Biegestellen leichte Striemen zieht. In modebewussten Kreisen ist das aber kein Makel, sondern ein Erkennungsmerkmal für einen Qualitätsgürtel.

Für Ludwig Schröder wird das Leder in einen 3,5 cm breiten Gürtel verarbeitet. Ausgestattet mit einer silberfarben galvanisierten Schließe aus Messing und fünf Löchern ist der strapazierfähige Gürtel nicht nur praktisch, sondern auch ein echter Hingucker. Verkauft wird der Gürtel bei Pro Idee in Längen von 85 cm bis 110 cm – und in den naturfarbener bzw. schwarzer Optik. Der Gürtel (Bestellnummer 334404) kostet 49,95 Euro zzgl. Versandkosten.

(SMC)