07. Jun. 2020

Marktplatz

Kaum haben die Temperaturen die 20-Grad-Schwelle überschritten, wächst die Lust auf Eiscreme. Gerade weil viele Menschen aktuell das Anstehen vor der Eisdiele scheuen, wächst das Interesse an aromatischem Eis für die heimische Kühltruhe. Wo Vanille, Schokolade und Erdbeere vor einigen Jahren noch für ungeteilte Begeisterung sorgte, sind heute besondere Geschmacksrichtungen gefragt. Zu denen gehört ohne Zweifel das neue Kiefereis aus „Der kleinen Eisfabrik“ von Horst Neumann. Es wurde zum 100. Jubiläum des Unabhängigkeitstag Finnlands kreiert und ist wahrscheinlich das finnischste Eis aller Zeiten. Eis-Macher-Horst Neumann, ein Finnen mit deutschen Wurzeln, verwendet für das Jymy Kieferneis das Extrakt aus den handverlesenen jungen Trieben der Kiefern aus einem bio-zertifizierten Wald aus der Nähe der Eisfabrik. Hinzu komm Milch von einem nahegelegenen Partnerbiohof. „Unsere Bauern kennen alle Kühe mit Namen“, sagt Horst Neumann. Auch Sahne, Zucker, Ei und die anderen Zutaten des handgefertigten Eis´ stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Das Ergebnis ist ein gefälliges mild-süßes Eis mit aromatisch, dezent harzigen Noten.

In eine ganz andere Richtung geht der Geschmack von Jymy-Pistanzieneis. Der der Hestellung dieser Geschmacksrichtung setzt die Eismanufaktur auf ein veganes Rezept. Statt das Eis mit Milch und Sahne herzustellen, basiert das ebenfalls cremige Bio-Eis auf Proteine aus Ackerbohnen und Erbsen. Die schmeckt man jedoch nicht heraus, sondern den aromatisch nussigen Geschmack der Pistazien. Zum Einsatz kommen geröstete Pistazien mit einer Prise Meersalz. Auch bei dieser Sorte stammen alle Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau.

Fruchtliebhaber werden auch die aromatische Wilde Blaubeere schätzen. Das fruchtige Eis mit seiner satten Farbe wird laktosefrei hergestellt. Schon leicht angetaut lässt sich das fruchtige Eis auf Milchbasis genießen. 30 % Beerenanteil sorgen bei dieser Variante Jymy-Eis für ein besonders aromatisches Erlebnis. Einen vergleichbaren Geschmack mit etwas anderen Nuancen bietet die vegane Variante „Zwei Beeren“ aus Erdbeeren und wilden Heidelbeeren. Statt Milch kommt hier eine Vollkornhaferbasis zum Einsatz. Diese sorgt dafür, dass das Eis im Gefrierschrank fester wird als die milchbasierten Sorten und vor dem Verteilen etwas länger antauen muss.

Jymy Eiscreme aus der finnischen Bio-Eisfabrik in der Stadt Aura setzt auf ökologischem Anbau und zurückverfolg­bare Quellen der Zutaten. Bewusst verzichtet man auf künstliche Farbstoffe, Gluten, künstliche Aromen, synthetische Emulgatoren oder Konservierungsmittel. Verkauft wird das Eis für 6,99 Euro in Bioläden.

(SMC)