12. Jul. 2020

Marktplatz

Das hätte Eduard Haas wohl nicht gedacht, als er 1927 das PEZ-Bonbon erfand. Seine Pfefferminz-Bonbons kamen auf den Markt, um Rauchern das Rauchen abzugewöhnen. Erst 1949 kam die PEZ-Box – damals in Form eines Feuerzeugs - hinzu, aus der ein Ausgabemechanismus die Bonbons einzeln ausgab. Dass heute jährlich 70 Millionen Spender und fünf Milliarden PEZ-Bonbons in mehr als 80 Ländern vertrieben werden, ist einer Neuentwicklung aus dem Jahr 1950 zu verdanken. Damals begann das österreichische Unternehmen mit der Produktion fruchtiger Geschmacksrichtungen insbesondere für Kinder.

Genau wie Figuren aus Überraschungseiern werden auch PEZ-Spender gesammelt. Deshalb sind die neuen Spender in Form der Köpfe von Harry Potter, Ron, und Hermine vielleicht nicht nur für Kinder spannend. Nach alter Tradition kann man die drei mit handelsüblichen PEZ-Bonbons füllen und sich mit jedem Kopfnicken eines davon herausnehmen. Verkauft werden die Spender auch über Internet – für 1,99 Euro inkl. PEZ-Bonbons in drei Geschmacksrichtungen. Hinzu kommen die Versandkosten.

(SMC)