25. Jun. 2022

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Mit seinen Kompositionen für Stars wie LaFee, Krypteria oder Adel Tawil hat der Kölner Komponist und Gitarrist Christoph Siemons sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht und Millionen Tonträger verkauft. Ein persönlicher Schicksalsschlag brachte Christoph Siemons dazu, Gott ein Versprechen zu geben: „Sollte ich überleben, schreibe ich dir eine Messe!“ Nach erfolgreicher Operation hat der Komponist das Versprechen mit dem Projekt „Sinfoglesia“ in die Tat umgesetzt. Nach dem Charterfolg des Debütalbums folgt nun mit dem neuen Album „Der Aufbruch“ eine würdige Fortsetzung der monumentalen Pop-Klassik.

„Wir wollen mit der Musik den Menschen vor allem Hoffnung geben. Damals habe ich die Hoffnung gebraucht. Mir hat dieses Versprechen Hoffnung gegeben, dass ich’s auch überleben werde. Und jetzt wollen wir das auch zurückgeben“, so der Komponist. Zentral sei dieses Mal eine Botschaft der Hoffnung, mit der Musikliebhaber unabhängig von der Konfession erreicht werden können. Mit „Was wär wenn die Nacht wirklich heilig ist“ hat Siemons einen Weihnachtssong geschrieben, der die Herzen bewegt. „Gratia“ spiegelt die Dankbarkeit für das Leben wieder. In jedem der zwölf Titel lassen sich neue Elemente entdecken. Aramäische Texte in „Angelus Domini“, eindrucksvolle Streicher bei „Credo“ oder auch härtere Gitarrenklänge, die an die musikalische Vergangenheit des Komponisten im Symphonic Metal erinnern. Und zwei Songs mit deutschen Texten. Geschickt verbindet das Album monumentale Klassik-Arrangements und eingängige Pop-Elemente.

(SMC)