20. Okt. 2018

Hören

Männer und Frauen. Das ist das große Thema des aktuellen Programms. Sind Männer wirklich nur Dienstleister, die der Frau alle Wünsche erfüllen? Darüber philosophiert Ingo Appelt genauso wie über die Frage, was den echten Mann ausmacht. Sein Talent Stimmen von Prominenten zu imitieren, trifft dabei nicht nur Till Schweiger und die Bundeskanzlerin, sondern auch Musiker wie Peter Maffay und Herbert Grönemeyer. Dabei bekommt jeder sein Fett weg. Politiker. Religionen. Lebenseinstellungen. Ingo Appelt erzählt, warum er „nie mehr ficken sagen“ sollte und berichtet, warum Männerdepressionen „Burnout“ genannt werden. Er berichtet vom Streit mit den Zielen seines Humors und macht auch vor sensiblen Themen wie Islamismus nicht Halt. Und er bekennt sich dazu, nach einer Veranstaltungsmoderation für einen Schwulen gehalten worden zu sein. Das habe ihm viel Kritik von Seiten der Männer eingebracht, bekennt er selbstironisch. Appelt lacht über Gott und die Welt, über Frauen und Männer und auch über sich selbst. Diese entwaffnende Selbstironie und auch das Wissen, dass Appelt nichts heilig ist und bestimmt gleich der Nächste sein Fett weg bekommt, machen das Programm gut verdaulich. 130 Minuten Ingo Appelt statten den Zuhörer mit bösen Pointen, frechen Sprüchen und subversiven Ideen aus – und lassen je nach Humor schmunzeln oder lachen.

(SMC)