09. Aug. 2020

Reisen

Das mehr als 12 Millionen Mal verkaufte Touristenticket beinhaltet eine Fahrkarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel und bietet bei rund 200 Berliner Sehenswürdigkeiten um 25 bis 50 % rabattierten Eintritt. Verkauft werden die Karten mit einer Gültigkeit zwischen zwei und sechs Tagen und mit unterschiedlichem Gültigkeitsbereich für den Fahrschein.

Einer der Partner ist das Museum für Naturkunde Berlin. Neben der Saurierwelt mit den weltgrößten aufgestellten Dinosaurier-Skeletten und dem Urvogel Archaeopteryx ist auch der Rest der Ausstellung sehenswert. Eine Wand der Biodiversität zeigt mehrere tausend Tiere aller Arten, Größen und Farben. Das Repertoire reicht von Insekten über Säugetiere bis hin zu Fischen. Wer sich alle Details anschauen möchte, kann allein in diesem Raum Stunden verbringen. Für wissenschaftlich interessierte Besucher ist auch die Nass-Sammlung spannend. In 276.000 Glasbehältern und in 80 Tonnen Alkohol eingelegt sind in dieser rund eine Million Tiere zu sehen. Manche der historischen Behälter sind mit roten Punkten gekennzeichnet und stehen für die erstmalige Beschreibung einer neuen Art durch die Wissenschaft. Ein eigener Raum ist Highlights der Präparationskunst gewidmet. Eisbär Knut ist dort genauso zu sehen wie Gorilla Bobby, der 1935 im Berliner Zoo starb.

Mit 25 % Rabatt aktiv werden kann man beim Indoor Skydiving in der Hurricane Factory. Diese liegt in Wassmannsdorf vor den Toren der Stadt. Dort ist der größte Windkanal in Deutschland mit einem Durchmesser von 5,2 Metern und einer Höhe von 15 Metern entstanden. In einem bis zu 280 km/h schnellen Luftstrom können Gäste auch ohne sportliche Vorkenntnisse sich vom Wind tragen lassen und nur durch Körperbewegungen den Menschheitstraum vom Fliegen Wirklichkeit werden lassen. Der Flugbereich ist rundum verglast, sodass der Windkanal einen Panoramablick bietet. Zugleich können Begleitpersonen den Flug hautnah miterleben. Erstflieger bekommen Pakete ab drei Minuten (79 Euro), bei denen sie von einem erfahrenen Instruktor begleitet werden. Vor dem Flug werden die Flieger mit Flug-Ausrüstung ausgestattet und bekommen eine kurze Einweisung.

Wer am Abend in das Berlin der 20er-Jahre eintauchen möchte, besucht die Dinnershow „Lasis“. Beim 4-Gang-Menü im „Madi-Zelt der Sinne“ schlagen Darsteller und Musiker eine Brücke zwischen den Kulturen. Wer eine klassische 1.001-Nacht-Show erwartet, wird überrascht sein. Obwohl das Ambiente zu dieser passen würde, dreht sich an bei dieser Show alles um eine schlecht geplante Geburtstagsfeier und einen Beutel Kokain. Mit frechen Sprüchen bieten die Darsteller eine Persiflage auf die orientalische Kultur. Gute Artisten und ein gelungenes Menü aus orientalischen Vorspeisen, Fischsuppe, Hähnchen und einem süßen Dessert mit Mokka-Zeremonie machen den Abend im Zelt zu einem genussvollen Vergnügen. Bauchtanz und orientalische Live-Musik sorgen für Ambiente – gerade auf den Plätzen im näher am Geschehen liegenden Innenring.

Berlin bietet seinen Gästen zahlreiche Hotels in allen Preisklassen. Empfehlenswert ist zum Beispiel das Scandic Berlin Kurfürstendamm. Das 217-Betten-Hotel liegt in der Nähe der U-Bahn-Station Augsburger Straße und ist deshalb nicht nur ein guter Ausgangspunkt für einen Einkaufsbummel auf dem Kudamm, sondern generell, um die Stadt zu entdecken. Neben dem reichhaltigen Frühstück mit vielen Bio-Produkten, einer Waffelmaschine und freundlichem, persönlichen Service überzeugen auch der Fitnessraum und die Sauna in über den Dächern der Stadt. Mit skandinavischer Herzlichkeit werden die Gäste schon an der Rezeption begrüßt. Die Zimmer sind geräumig, modern eingerichtet und nach einem interessanten Tag in der Stadt ein guter Rückzugsort für eine geruhsame Nacht. Auch Nachhaltigkeit wird im Scandic Berlin Kurfürstendamm großgeschrieben. Das mit dem Eco Label Green Globe ausgezeichnete Hotel versucht Ressourcen zu sparen und lädt die Gäste ein, dabei mitzumachen. Je nach Kategorie ist die Minibar im Zimmerpreis enthalten.

 

Berlin gilt als Stadt, die niemals schläft. Wer das live erleben möchte, kann in Berlin-Wedding zum Beispiel den Club Anita Berber entdecken. Benannt nach einer Schauspielerin, Tänzerin und Provokateurin aus den 20er-Jahren setzt der Club in einer alten Fabrik auf ein mondänes Ambiente. DJ-Klänge bis in die frühen Morgenstunden wie bei der #socialparty machen die Location gerade für jungen Berliner und Touristen zu einem Anziehungspunkt.

Entspannte Stunden bietet das Liquidrome. Urbane Badekultur wird im Herzen Berlins großgeschrieben. Die Therme ist klein aber fein. Eine Kuppelhalle mit warmem Salzwasser-Pool ist das Herzstück der Anlage. Hier kann man durch das Wasser floaten und dabei den dezenten Klängen der Musik lauschen. Finnische Sauna, Salzsauna und Kräutersauna und ein Dampfbad bieten Raum für Entspannungsrituale. Regelmäßige Aufgüsse durch die Saunameister machen diese noch intensiver. Wer danach Abkühlung braucht, findet diese im japanisch inspirierten Außenbereich. Bambus und Holz prägen das Erscheinungsbild dieses Bereichs – und Heißwasser-Onsenbecken. Eintrittskarten für die Oase der Ruhe gibt es für 2 Stunden, 4 Stunden und als Tageskarte.

Auch wer schon oft in Berlin war, entdeckt immer wieder neue Erlebnisse und Genussmomente. Die Berlin WelcomeCard ist dabei ein guter Begleiter, um an verschiedenen Stellen Rabatte zu nutzen und sich über die Tickets für Busse und Bahnen keine Gedanken zu machen. Schließlich gibt es in der Stadt genug zu entdecken.

(kk)