17. Jul. 2026

Reisen

Oberhalb der Tiroler Ortschaft Ellmau, die vielen Menschen vor allem als Drehort der Fernsehserie „Der Bergdoktor“ bekannt ist, ist aus einer traditionellen Alm ein Anziehungspunkt für Genießer geworden. Christian Blankenhorn und Daniela Fröhlich haben auf 1.250 Meter Höhe und mit eindrucksvollem Blick auf das Bergpanorama in den letzten drei Jahren eine „Alm, die keine Alm ist“ geschaffen und den Ort mit Geschichte und Seele modern interpretiert und weiterentwickelt. Das jezz Alm Resort Ellmau zeigt, dass die Welt am Berg sich weiterentwickelt hat und die Tiroler ihren Gästen nicht nur kulinarisch eine Menge zu sagen haben. Auf der jezz Alm steht der persönliche Kontakt zwischen Gastgebern und Gästen genauso im Mittelpunkt wie die Möglichkeit, den Augenblick ganz bewusst zu leben und zu genießen.

Ein modernes Refugium in einer traditionellen Region

Wer sich auf den Weg zur jezz Alm macht, fährt entweder mit dem Sessellift zum Astbergsee und macht einen kleinen Spaziergang oder über eine kurvenreiche Bergstraße mit Blick auf die Tiroler Alpen bis direkt vor die Tür. Von der Terrasse auf der Sonnenseite des Astbergs genießt man den Blick in die Weite der Berge und genießt von erfrischendem Wasser mit Zirbensirup bis hin zum Sundowner die Angebote der Bar. Noch mehr haben die Gastgeber im Inneren der Alm verändert. Dort ist ein Genussrestaurant mit der Atmosphäre eines stilvollen Wohnzimmers entstanden. Der Blick durch die bodentiefen Panoramafenster begeistert dabei genauso wie die Ausstattung des Raumes, in dessen Mitte ein ein Tonnen schwerer Adler aus 1.980 Swarovski-Kristallkugeln hängt. Das schafft eine loungeartige Atmosphäre, in der der Genießer sich vom Küchenchef der jezz Alm nach Herzenslust verwöhnen lassen können.

Ein Alpine Dinner mit regionalen Produkten

Wer als Genießer hoch in die Berge fährt, erwartet ein besonderes kulinarisches Angebot. Dem wird die jezz Alm gerecht, wenn zum 5-Gang-„Alpine Dinner“ zum Beispiel Kaiserkrapfenvarianten serviert werden. Die süßen Krapfen in Kombination mit herzhaften Toppings wie Beef Tatar, Pulled Beef, Pfifferlingen oder geräuchertem Schinken sind ein kreativer und wohlschmeckender Auftakt. Auch der gebeizte Saibling mit Rote-Beete-Tatar und Wiesenkräutern begeistert. Vor dem Hauptgang gibt es einen geeisten Kaiserspritz. Dann folgt Zweierlei vom Lamm – mit Rotkraut, frischen Pilzen und Bergkäseschmarrn. Süßer Abschluss des Dinners ist eine Crème Brûlée, zu der ein Salz-Karamell-Eis serviert wird.   

Produkte aus der Region für Genießer

Die meisten Zutaten für das Alpine Fine Dining stammen aus der Region rund um das Bergmassiv des Wilden Kaisers. Manche davon kann man während eines Urlaubs in Ellmau besuchen wie die Schneckenfarm „Kaiserschnecken“, die jeden Donnerstag am Nachmittag eine Führung anbietet.  Gründerin Simone Embacher, ist nach Stationen im Tourismus und beim Film, durch einen Zeitungsbericht „über die Schnecke gestolpert“. Dort erfuhr sie nicht nur, dass Schnecken als Lebensmittel im Mittelalter in Österreich beliebter als in Frankreich waren, sondern auch, dass der hohe Proteingehalt diese sehr nahrhaft macht – und sie zugleich mit 80 % weniger Fläche, Futter und Wasser auskommt als die traditionelle Landwirtschaft. „Die Muschel schmeckt nach Meer, die Schnecke schmeckt nach Wald“, verkündet die Unternehmerin, die einst mit 500 Weinbergschnecken startete und nun ein Gehege mit tausenden Schnecken ihr Eigen nennt. Simone Embacher hat die Schnecken genau studiert, die in der Natur zum Beispiel von Vögeln, Igeln, Mäusen und Schlangen gefressen werden. An einem Hang mit Blick auf den Wald hat sie ihr Gehege aufgebaut, in dem die Schnecken unter freiem Himmel leben und im Mikroklima des Standorts gedeihen. Die Erntezeit für die Schnecken beginnt im Herbst, wenn diese bei niedrigen Temperaturen ihren Stoffwechsel herunterfahren und ihr Haus verschließen. Ist die Schnecke zu diesem Zeitpunkt groß genug, kann sie gereinigt und in Gemüsefonds gekocht werden. Kleinere Schnecken sind hingegen die Basis für die Schneckenzucht im Folgejahr. Probieren kann man die Schnecken im Rahmen der Führung, bei der es sowohl in einem Teigmantel frittierte Schnecken als auch Schnecken in Kräuterbutter gibt, oder auf der jezz Alm, die zu den aktuell rund 50 Restaurants gehört, die das regionale Produkt abnehmen.

Kwellsaibling vom Hintersteiner See

Für Spaziergänger und Radfahrer ist der Hintersteiner See ein beliebtes Ausflugsziel. Während der See bei sommerlichen Temperaturen auch zum Schwimmen beliebt ist, hat Mark Pirkner vom Seespitzhof neben dem Fleisch von Alpenschweinen und Zwerg-Zeburindern inzwischen auch Kwell-Saibling im Angebot. Dafür hat er am Ufer des Sees Fischteiche angelegt, durch die das ganze Jahr über acht Grad kühles Wasser einer hofeigenen Quelle strömt. Das frische Quellwasser und die geringe Besatzdichte in den Becken sorgen dafür, dass die Fische ohne Chemie heranwachsen und ein festes und geschmackvolles Fleisch bekommen. Mit einem Gewicht von 350-400 Gramm haben die Fische, in der Regel nach drei Jahren, das richtige Gewicht, um in der gehobenen Gastronomie angeboten zu werden.

Auf dem Weg zur Genussregion

Wer als Genießer nach Ellmau kommt, sollte auch eine Weinverkostung im Wohnraum Ellmau einplanen. Das interessante Unternehmenskonzept aus Immobilienmakler, Deko-Geschäft und Weinbar ist wahrscheinlich die erste Adresse für Weinliebhaber in der Region. Mit 570 verschiedenen Weinen im Keller und Wein-Akademikerin Marie-Christine Chiodo als fachkundige Ratgeberin für die Gäste ist der Wohnraum Ellmau eine Wein-Boutique für höchste Ansprüche.  Marie-Christine Chiodo, Wein-Marie genannt, lebt die Faszination für den Wein. Das merkt man nicht nur daran, dass die 32-jährige eine von weltweit nur rund 800 Weinakademikern ist, sondern auch an den auf ihren Körper tätowierten Weinmotiven und der Begeisterung, mit der sie ihr Fachwissen im Gespräch mit den Gästen teilt. Wer mag, kann bei einer Blindverkostung Champagner von Schaumweinen unterscheiden und vielleicht sogar die Faszination für den „Nyetimber“ aus England entdecken. Und auch die Auswahl an Weiß-, Rosé- und Rotweinen ist vorzüglich. Ein besonderes Erlebnis ist auch der Süßwein „Don P.X. Grand Reserva“ aus Andalusien.

„Alles ist Energie“

Wenn die Gastgeber der jezz Alm von Besuchern hören „Das ist nicht normal, was ihr macht“, beginnen die Augen von Christian Blankenhorn und Daniela Fröhlich zu leuchten. Das Unternehmerpaar setzt bewusst auf das Persönliche und das Besondere im Augenblick. Und natürlich hat es auch Pläne. Während die jezz Alm für Übernachtungsgäste aktuell sechs Appartements mit 70 bis 160 Quadratmetern Platz bietet, soll der Hotelbetrieb in Zukunft auf bis zu 40 Zimmer ausgebaut werden. Zudem sind Seminarräume und ein Wellnessbereich, der über die heute vorhandene Sauna hinausgeht, geplant. So will man in Zukunft noch mehr Genießer anziehen – und einen Beitrag zur Genussregion rund um den Wilden Kaiser leisten.

Oberhalb der Tiroler Ortschaft Ellmau, die vielen Menschen vor allem als Drehort der Fernsehserie „Der Bergdoktor“ bekannt ist, ist aus einer traditionellen Alm ein Anziehungspunkt für Genießer geworden. Christian Blankenhorn und Daniela Fröhlich haben auf 1.250 Meter Höhe und mit eindrucksvollem Blick auf das Bergpanorama in den letzten drei Jahren eine „Alm, die keine Alm ist“ geschaffen und den Ort mit Geschichte und Seele modern interpretiert und weiterentwickelt. Das jezz Alm Resort Ellmau zeigt, dass die Welt am Berg sich weiterentwickelt hat und die Tiroler ihren Gästen nicht nur kulinarisch eine Menge zu sagen haben. Auf der jezz Alm steht der persönliche Kontakt zwischen Gastgebern und Gästen genauso im Mittelpunkt wie die Möglichkeit, den Augenblick ganz bewusst zu leben und zu genießen.

Ein modernes Refugium in einer traditionellen Region

Wer sich auf den Weg zur jezz Alm macht, fährt entweder mit dem Sessellift zum Astbergsee und macht einen kleinen Spaziergang oder über eine kurvenreiche Bergstraße mit Blick auf die Tiroler Alpen bis direkt vor die Tür. Von der Terrasse auf der Sonnenseite des Astbergs genießt man den Blick in die Weite der Berge und genießt von erfrischendem Wasser mit Zirbensirup bis hin zum Sundowner die Angebote der Bar. Noch mehr haben die Gastgeber im Inneren der Alm verändert. Dort ist ein Genussrestaurant mit der Atmosphäre eines stilvollen Wohnzimmers entstanden. Der Blick durch die bodentiefen Panoramafenster begeistert dabei genauso wie die Ausstattung des Raumes, in dessen Mitte ein ein Tonnen schwerer Adler aus 1.980 Swarovski-Kristallkugeln hängt. Das schafft eine loungeartige Atmosphäre, in der der Genießer sich vom Küchenchef der jezz Alm nach Herzenslust verwöhnen lassen können.

Ein Alpine Dinner mit regionalen Produkten

Wer als Genießer hoch in die Berge fährt, erwartet ein besonderes kulinarisches Angebot. Dem wird die jezz Alm gerecht, wenn zum 5-Gang-„Alpine Dinner“ zum Beispiel Kaiserkrapfenvarianten serviert werden. Die süßen Krapfen in Kombination mit herzhaften Toppings wie Beef Tatar, Pulled Beef, Pfifferlingen oder geräuchertem Schinken sind ein kreativer und wohlschmeckender Auftakt. Auch der gebeizte Saibling mit Rote-Beete-Tatar und Wiesenkräutern begeistert. Vor dem Hauptgang gibt es einen geeisten Kaiserspritz. Dann folgt Zweierlei vom Lamm – mit Rotkraut, frischen Pilzen und Bergkäseschmarrn. Süßer Abschluss des Dinners ist eine Crème Brûlée, zu der ein Salz-Karamell-Eis serviert wird.   

Produkte aus der Region für Genießer

Die meisten Zutaten für das Alpine Fine Dining stammen aus der Region rund um das Bergmassiv des Wilden Kaisers. Manche davon kann man während eines Urlaubs in Ellmau besuchen wie die Schneckenfarm „Kaiserschnecken“, die jeden Donnerstag am Nachmittag eine Führung anbietet.  Gründerin Simone Embacher, ist nach Stationen im Tourismus und beim Film, durch einen Zeitungsbericht „über die Schnecke gestolpert“. Dort erfuhr sie nicht nur, dass Schnecken als Lebensmittel im Mittelalter in Österreich beliebter als in Frankreich waren, sondern auch, dass der hohe Proteingehalt diese sehr nahrhaft macht – und sie zugleich mit 80 % weniger Fläche, Futter und Wasser auskommt als die traditionelle Landwirtschaft. „Die Muschel schmeckt nach Meer, die Schnecke schmeckt nach Wald“, verkündet die Unternehmerin, die einst mit 500 Weinbergschnecken startete und nun ein Gehege mit tausenden Schnecken ihr Eigen nennt. Simone Embacher hat die Schnecken genau studiert, die in der Natur zum Beispiel von Vögeln, Igeln, Mäusen und Schlangen gefressen werden. An einem Hang mit Blick auf den Wald hat sie ihr Gehege aufgebaut, in dem die Schnecken unter freiem Himmel leben und im Mikroklima des Standorts gedeihen. Die Erntezeit für die Schnecken beginnt im Herbst, wenn diese bei niedrigen Temperaturen ihren Stoffwechsel herunterfahren und ihr Haus verschließen. Ist die Schnecke zu diesem Zeitpunkt groß genug, kann sie gereinigt und in Gemüsefonds gekocht werden. Kleinere Schnecken sind hingegen die Basis für die Schneckenzucht im Folgejahr. Probieren kann man die Schnecken im Rahmen der Führung, bei der es sowohl in einem Teigmantel frittierte Schnecken als auch Schnecken in Kräuterbutter gibt, oder auf der jezz Alm, die zu den aktuell rund 50 Restaurants gehört, die das regionale Produkt abnehmen.

Kwellsaibling vom Hintersteiner See

Für Spaziergänger und Radfahrer ist der Hintersteiner See ein beliebtes Ausflugsziel. Während der See bei sommerlichen Temperaturen auch zum Schwimmen beliebt ist, hat Mark Pirkner vom Seespitzhof neben dem Fleisch von Alpenschweinen und Zwerg-Zeburindern inzwischen auch Kwell-Saibling im Angebot. Dafür hat er am Ufer des Sees Fischteiche angelegt, durch die das ganze Jahr über acht Grad kühles Wasser einer hofeigenen Quelle strömt. Das frische Quellwasser und die geringe Besatzdichte in den Becken sorgen dafür, dass die Fische ohne Chemie heranwachsen und ein festes und geschmackvolles Fleisch bekommen. Mit einem Gewicht von 350-400 Gramm haben die Fische, in der Regel nach drei Jahren, das richtige Gewicht, um in der gehobenen Gastronomie angeboten zu werden.

Auf dem Weg zur Genussregion

Wer als Genießer nach Ellmau kommt, sollte auch eine Weinverkostung im Wohnraum Ellmau einplanen. Das interessante Unternehmenskonzept aus Immobilienmakler, Deko-Geschäft und Weinbar ist wahrscheinlich die erste Adresse für Weinliebhaber in der Region. Mit 570 verschiedenen Weinen im Keller und Wein-Akademikerin Marie-Christine Chiodo als fachkundige Ratgeberin für die Gäste ist der Wohnraum Ellmau eine Wein-Boutique für höchste Ansprüche.  Marie-Christine Chiodo, Wein-Marie genannt, lebt die Faszination für den Wein. Das merkt man nicht nur daran, dass die 32-jährige eine von weltweit nur rund 800 Weinakademikern ist, sondern auch an den auf ihren Körper tätowierten Weinmotiven und der Begeisterung, mit der sie ihr Fachwissen im Gespräch mit den Gästen teilt. Wer mag, kann bei einer Blindverkostung Champagner von Schaumweinen unterscheiden und vielleicht sogar die Faszination für den „Nyetimber“ aus England entdecken. Und auch die Auswahl an Weiß-, Rosé- und Rotweinen ist vorzüglich. Ein besonderes Erlebnis ist auch der Süßwein „Don P.X. Grand Reserva“ aus Andalusien.

„Alles ist Energie“

Wenn die Gastgeber der jezz Alm von Besuchern hören „Das ist nicht normal, was ihr macht“, beginnen die Augen von Christian Blankenhorn und Daniela Fröhlich zu leuchten. Das Unternehmerpaar setzt bewusst auf das Persönliche und das Besondere im Augenblick. Und natürlich hat es auch Pläne. Während die jezz Alm für Übernachtungsgäste aktuell sechs Appartements mit 70 bis 160 Quadratmetern Platz bietet, soll der Hotelbetrieb in Zukunft auf bis zu 40 Zimmer ausgebaut werden. Zudem sind Seminarräume und ein Wellnessbereich, der über die heute vorhandene Sauna hinausgeht, geplant. So will man in Zukunft noch mehr Genießer anziehen – und einen Beitrag zur Genussregion rund um den Wilden Kaiser leisten.

(SMC)