17. Nov. 2019

Reisen

Mona Lisa, die bekannteste Pariserin, wird immer beliebter. Im vergangenen Jahr hat der Louvre mit 10,2 Millionen Besuchern einen neuen Rekord erreicht. Doch nicht nur der Louvre, der wie viele andere Museen mit dem Paris Museum Pass (48 Euro für 48 Stunden) besucht werden kann, macht die französische Hauptstadt zu einem reizvollen Reiseziel. Wer hingegen einen Überblick über die Stadt bevorzugt, entscheidet sich für FlyView. Ausgestattet mit VR-Brillen stehen die Besucher der Attraktion auf kleinen Plattformen und erleben einen virtuellen Flug über die Dächer von Paris. Der digitale Flug führt über den Triumphbogen und bis zum Eiffelturm.

Das Reich der Toten unter der Stadt

In der kalten Jahreszeit ist ein Besuch in den Katakomben eine gute und regensichere Ergänzung zum Spaziergang am Ufer der Seine. In den Katakomben unterhalb der Stadt lagern seit 1786 die Skelette von mehr als sechs Millionen Menschen. Um Platz auf den Friedhöfen zu schaffen, wurden die Gebeine umgelagert und im „Reich der Toten“ dekorativ zur Schau gestellt. Türme aus Schädeln, gemauerte Tore und andere ästhetische Präsentationsformen geben den Knochen eine neue Form.

Ein grandioses Schauspiel im Lido de Paris

Champs-Élysées lautet die Adresse des luxuriösen Lido-Theaters. Tänzer, Tänzerinnen und Artisten zeigen dort die Show „Paris Merveilles" - eine Hommage an die Stadt der Liebe. Vor Showbeginn darf das Publikum auf der Bühne zu Livemusik tanzen. Teil der Show sind artistische Darbietungen auf Eis, Wasser und in der Luft. Lange Beine und wenig bekleidete Tänzerinnen gehören genauso zur Show wie Musik. Zur Show wird ein köstliches Dinner aus französischen Spezialitäten und dazu Champagner angeboten.

Unter der roten Mühle: Moulin Rouge

Imposante Bilder, freizügige Tänzerinnen und Akrobatik machen die „Féerie“-Show im 1889 eröffneten Moulin Rouge sehenswert. Im gemütlichen Theater im Künstlerviertel Montmartre erleben die Gäste nicht nur Tanz und Jonglage, sondern auch den Auftritt von Pferden, Unterwasserartistik in einem Becken mit lebenden Schlangen und akrobatische Höchstleistungen. Das Erlebnis „Moulin Rouge“ beginnt mit dem Empfang am Eingang und ist mit der stimmungsvollen Show im dicht besetzten Theatersaal noch lange nicht vorbei.

Eine Stadt des Designs

Bekannt ist Paris nicht nur für seine Lebensart, sondern auch für Künstler und Designer. Das „Hotel de Nell" liegt in einer ruhigen Nebenstraße im 9. Arrondissement. Hinter der Fassade aus dem 19. Jahrhundert verbirgt sich ein Designhotel mit 33 Zimmern. Minimalistisches Design mit Holz und Marmor verbindet sich mit modernem Komfort. Dazu gehören neben der Fußbodenheizung auch Sitzbadewannen und eine Auswahl an Kopfkissen. Designerin Marie Marquet hat sich in einem anderen Stadtteil ihre eigene Traumwelt gebaut. Die Räume, in denen sie wohnt und arbeitet, erinnern an die Welt von Alice im Wunderland. Ein schöner Weg in diese Traumwelt zu blicken ist ein Macaron Workshop (50 Euro über airbnb). In rund drei Stunden backen die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung das französische Gebäck und verzieren es anschließend mit süßer Dekoration.

(ck)