07. Jun. 2020

Reisen

Zunächst ging die Fahrt durch Innen- und Außenhafen zum Rhein, der zunächst Fluss aufwärts befahren wurde. Begleitet wurde die Fahrt durch launig vorgetragene, sachkundige Informationen zum Duisburger Hafen, zum Rhein und den Anliegern. Aber immer wieder wurde auch auf den preußischen Aspekt, zum Beispiel auf das preußisch geförderte Wanheim im Duisburger Süden, aufmerksam gemacht.



Der Bezug zur Gegenwart kam nicht zu kurz. Es gab wichtige Informationen zum Logport Duisburg und den zahlreichen Industrieanlagen. Nach einer Wende auf dem Rhein in Höhe der Hüttenwerke Krupp Mannesmann, führte die ruhige Fahrt rheinabwärts vorbei an der beeindruckenden Industriekulisse, sowohl mit stillgelegten Werken als auch mit hochmodernen Stahlwerken und Kokereien. In der alten Festungsstadt Orsoy, das zu Rheinberg gehört, gab es die Möglichkeit zum Landgang. Geführt von einem Mitglied des Heimatvereins Rheinberg e.V. gelangte die Reisegruppe zur evangelischen Kirche. Der Pastor begrüßte die Gäste und erklärte freundlich und kompetent das Wichtigste aus der Kirchengeschichte der spätgotischen Hallenkirche, die um 1450 zum heutigen Kirchenraum umgebaut wurde. An der Rheinpromenade entlang ging es zurück zum Schiff. Dort wurde ein leckerer Bohneneintopf serviert.



Bald erreichte die Reisegruppe die Stadt Wesel. Dort wurde die Reisegruppe aufgeteilt, um zu unterschiedlichen Zeiten an den Programmpunkten in Wesel:



1.      Führung im Preußen Museum


2.      Führung durch die Zitadelle


3.      Stadtrundfahrt in Wesel



teilnehmen zu können. Die einstündige Führung durch das Preußenmuseum war spannend und lehrreich. Das Museum befindet sich in Wesel im ehemaligen Proviantmagazin der Festungszitadelle in einem preisgekrönten Museumsbau.



Es blieb in Wesel noch eine halbe Stunde „Freizeit“, die man aber nicht in der Innenstadt, sondern in Museumsnähe, am besten aber im Museumscafé mit Blick auf die Zitadelle verbringen konnte. Per Bus ging es um 16.30 Uhr nach Götterswickerhamm. Dort wartete bereits die MS „Gerhard Mercator“. Kaffee und Kuchen an Bord verkürzten die Rückfahrt bis zum Steiger Schwanentor. Nach einem herzlichen Applaus verließen die Fahrgäste zufrieden das Schiff nach einem erlebnisreichen Tag auf den Spuren der Preußen. Mit dieser Fahrt bietet der Regionalverband Ruhr (RVR) eine unterhaltsame Möglichkeit „Heimatkunde“ zu erleben.


(SMC)