19. Mai. 2022

Reisen

Bei der Eröffnungsveranstaltung versprach Ministerin Thoben Gründungen in Zukunft noch einfacher zu machen. Durch den Abbau von Bürokratie und mit der Hilfe der neuen STARTERCENTER soll dies gelingen. "Nur so erreichen wir eine deutliche Steigerung der Zahl der Existenzgründungen und schaffen damit Bewegung auf dem Arbeitsmarkt, die wir so dringend brauchen. Mittlerweile ist jeder zehnte Arbeitnehmer in einem Jungunternehmen beschäftigt", so Christa Thoben heute auf der START-Messe. Auch Staatssekretär Schauerte vermittelte Optimismus: „Die START Essen bietet ein breit gefächertes Angebot für Existenzgründer und junge Unternehmen auch über die Region hinaus. Die Vielzahl der Aussteller und die Besucherzahlen sind für mich ein deutliches Zeichen für die gegenwärtige „Aufbruchstimmung“ in Deutschland. Diese zeigt sich nicht zuletzt auch in den Kreditzusagen aus unseren ERP-Programmen, die sich in den ersten acht Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt haben."

Auf 10.000 Quadratmetern informieren ganz unterschiedliche Anbieter die Existenzgründer. Franchiseketten wie Subway oder Backwerk stellen ihre Angebote für Gründer vor, Technologiezentren und Wirtschaftsförderer werben für ihre Standorte und Businessplan Wettbewerbe zeigen, was sie gründungswilligen bieten. Erstmals dabei ist auch STARTBAHN RUHR, der erste und einzige Businessplan Wettbewerb der Medizinwirtschaft. In nur 12 Wochen werden aus Geschäftsideen mit Unterstützung des Businessplan Wettbewerbs vollständige Businesspläne, auf deren Grundlage Unternehmen gegründet werden können. Bis Mitte Oktober können Einzelpersonen und Teams sich für den laufenden Wettbewerb anmelden und Preise im Gesamtwert von 55.000 Euro gewinnen. Besonders wertvoll für spätere Bankgespräche ist die Zertifizierung aller erfolgreichen Businesspläne. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten ein Gründerscheckheft, das den Start in die Selbstständigkeit erleichtert.

Wer sich auf dem Essener Messegelände aus erster Hand informieren möchte, hat Samstag bis 18 Uhr und Sonntag bis 17 Uhr Gelegenheit dazu. Karten kosten pro Tag 20 Euro. Wer den Messebesuch vorher geplant hat und sich rechtzeitig im Internet registriert hat, besucht die Messe zum halben Preis. (SMC)