25. Jan. 2020

Reisen

Unter Skifahrern sind die Skigebiete rund um die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck schon lange ein Geheimtipp. Doch auch für Nicht-Skifahrer gewinnt die Region an Attraktivität. Kultur, Kulinarik und nicht zuletzt eine clevere Vermarktung machen die österreichische Region auch für Gäste lohnend, die selbst kein Interesse am Skifahren haben. 13 Skigebiete und 22 Erlebnisangebote in Innsbruck und im nahegelegenen Stubaital haben sich für den „SKI plus CITY Pass Stubai Innsbruck“ zusammengeschlossen und bieten den Gästen seit Oktober 2019 eine Mischung aus Skipass, Kultur- & Sightseeing-Angeboten sowie Mobilität in der Region.

Wahrzeichen der Stadt Innsbruck ist das Goldene Dachl. Der Prunkerker am Neuen Hof ist mit 2.657 vergoldeten Kupferschindeln eingedeckt. Das Museum Goldenes Dachl können Inhaber des Passes genauso kostenfrei besuchen wie die Kaiserliche Hofburg oder den Stadtturm. Auch ein Besuch im Bergisel-Sprungstadion lohnt sich. Die Sprungschanze wurde von der Architektin Zara Hadid gestaltet und ist traditionell einer der Austragungsorte der Vierschanzentournee. Außerhalb der Wettbewerbe kann die Schanze besichtigt werden. Im Restaurant im Sprungturm kann man bei herrlichem Blick über das Stadtzentrum von Innsbruck frühstücken. Wer mag, fährt anschließend mit der Bergbahn auf die Nordkette. Die Berge bieten einen Panoramablick über Innsbruck – und eignen sich sowohl für eine sportliche Wandertour als auch für eine geruhsame Einkehr mit Blick in die Ferne. Wer am Abend in Innsbruck weilt, findet eine Vielfalt an Kulturangeboten. In den dunklen Monaten wird der Innenhof der Hofburg zum Schauplatz für die Magic-Mountain-Lightshow. Kinder und Erwachsene erleben eine unterhaltsame Projektion auf die Mauern des historischen Gebäudes. Ein schmackhaftes Abendessen bieten Restaurants wie die Ottoburg in der Nähe des Inn-Ufers.

Vom Zentrum von Innsbruck aus fährt das Swarovski-Shuttle nach Wattens. Dort hat die Schmuckfirma Swarovski ihren Hauptsitz und anlässlich des hundertjährigen Firmenjubiläums eine echte Touristenattraktion geschaffen. Die Swarovski Kristallwelten bestehen aus 17 Wunderkammern, die von verschiedenen Künstlern, Designern und Architekten gestaltet wurden und aus einem Park mit sehenswerten Installationen, einem Karussell und einem Spielturm für Kinder und Erwachsene. Gut drei Stunden sollte man für die funkelnden Kristallwelten einplanen. Während in manchen Räumen große und kleine Kristalle im Mittelpunkt stehen, geht es in anderen um Frieden, Liebe oder die Sonne. Eintauchen in diese Welten kann man nicht nur mit den Augen. Für jeden Raum hat man einen individuellen Geruch kombiniert und macht ihn so zu einem Erlebnis für die Sinne.

Mit dem Skibus gelangt man ins Stubaital. Zahlreiche Hotels sind hier nicht nur auf Skifahrer, sondern auch auf Wanderer, Wellness-Suchende und Feinschmecker eingerichtet. Mit der 3S-Eisgratbahn erreicht man auf komfortable Weise den Stubaier Gletscher. Skifahren und Rodeln werden dort genauso geboten wie Eisklettern und Après-Ski-Partys. Wer  es ruhiger mag, kann den Blick von der Aussichtsplattform „Top of Tyrol“ genießen oder in einer traditionellen Hütte auf dem Berg übernachten. Noch gemütlicher geht das zum Beispiel im Sporthotel Neustift, das durch persönlichen Service und erstklassige Küche auf sich aufmerksam macht. Übertroffen wird der Wellnessbereich des Hotels vom Sauna- und Badeparadies StuBay. Junge Besucher werden die Wasserrutschen schätzen – auf andere übt das Außenbecken mit Panoramablick auf die Berge mehr Faszination aus.

Österreichs größtes Gletscherskigebiet und die zwölf weiteren Skigebiete in und um Innsbruck bieten ihren Gästen mit dem SKI plus CITY Pass Stubai Innsbruck ein zusätzliches Argument für einen Winterurlaub in der Region. Der Pass kostet für zwei Tage 111 Euro.

(SMC)