19. Mai. 2022

Reisen

Die Zimmer zur Straßenseite hin versprechen bis in die Träume hinein die Atmosphäre des Düsseldorfer Nachtlebens. Ein Blick aus dem Fenster verrät es: Unten tummeln sich gutgelaunte Partymäuse auf der Straße. Ein Restaurant und mehrere Bars auf der Straße locken den Hotelgast, noch einmal den Schlafanzug gegen die enge Jeans und das Sweatshirt zu tauschen und auf die Piste zu gehen. Doch morgen will man seine Sightseeingtour fortsetzen. Tapfer sein und ab ins Bett. Davor kann man noch einen Blick in den Sternenhimmel erhaschen, sieht die Lichter der Straßenlaternen und lässt den Tag Revue passieren.

Zur gleichen Zeit in einem anderen Hotelzimmer schlafen die Gäste bereits: Der Innenhof liegt ruhig im Mondenschein. Die Träumer werden nicht gestört. In die warme Bettdecke gekuschelt, ruht man sich aus, sammelt Kräfte und fühlt sich ein wenig wie früher zu Hause in seinem kleinen Kämmerlein. Nur die Eltern sind nicht da, um einen zuzudecken. Dafür tröstete der Fernseher. Und davor ließ man es sich in der Dusche gut gehen. Menschen aus unterschiedlichen Städten, ja sogar Ländern schlummern und träumen bereits vom Frühstück.

Das Garni Haus Rheinblick lässt keine Wünsche offen. Inhaberin Ruth Kirchhoff serviert Kaffee, stellt eine Korb mit Brot und Stuten auf die liebevoll gedeckten Tischchen. Die Hotelgäste werden mit frischgekochten Eiern und Orangensaft verwöhnt. Paulchen, der Hund des Hauses kommt auch nicht zu kurz. Der kleine Rauhaardackel sammelt schon am Frühstückstisch Streicheleinheiten und erfreut die Gäste mit seiner verspielten Art. Mit einem Winseln verabschiedet er sich von den Gästen. Was das wohl heißen mag? Bis zum nächsten Mal! Informationen zum Hotel gibt es bei Ruth Kirchhoff unter 0211/325356. (SMC)