25. Okt. 2021

Wellness

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 30 Gramm Ballaststoffe täglich. Doch im Schnitt verzehren Männer nur 23 Gramm und Frauen 25 Gramm pro Tag. Die fehlenden fünf bis sieben Gramm Ballaststoffe – immerhin 20 Prozent der empfohlenen Menge – fehlen dem Körper. Man geht davon aus, dass eine ballaststoffreiche Kost dazu führt, dass der Darm besondere Fettsäuren produziert. Da die Ballaststoffe bestimmten Bakterien im Darm als Nahrungsquelle dienen, können nur auf diesem Weg bestimmte kurzkettige Fettsäuren entstehen, die die Darmflora positiv verändern. Die Lösung liegt auf der Hand: Durch eine Umstellung der Ernährung kann man die Lücke schließen. Ballaststoffe sind vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Es gibt dabei zwei Arten von Ballaststoffen. Zu den löslichen Ballaststoffen zählen wie beispielsweise Pektine aus den Schalen von Äpfeln. Unlösliche Ballaststoffe stecken zum Beispiel in der Schale verschiedener Getreidearten.

Wer sich schwer tut, die eigene Ernährung nachhaltig umzustellen, und trotzdem mehr Ballaststoffe aufnehmen möchte, kann mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zusätzliche Ballaststoffe aufnehmen. Unter dem Handelsnamen „ApfelBallast“ ist ein Präparat erhältlich, dass zu ca. drei Vierteln aus Fasern des Apfels, zu rund einem Viertel aus Apfel-Pektin und einer keinen Menge Leinsamen besteht. Die empfohlene Tagesdosis von sechs Presslingen enthält fünf Gramm Ballaststoffe. Diese schluckt man unzerkaut zu den Mahlzeiten. Lösliche Ballaststoffe entfalten nach Angaben des Herstellers bereits im Magen ihre Wirkung und führen zu einer Verstärkung des Sättigungsgefühls. Den unlöslichen Ballaststoffen wird eine Anregung der Darmbewegungen zugeschrieben.  Die Monatspackung mit ca. 180 Presslingen kostet im Onlineshop des Herstellers 9,75 Euro. Hinzu kommt eine Versandkostenpauschale von 3,95 Euro pro Lieferung.

(SMC)