26. Mai. 2022

Wellness

Stress? Wer hat das nicht. Sowohl die eigenen Erwartungen als auch die Anforderungen aus dem Berufs- und Privatleben setzen viele Menschen unter Stress. Und während die einen erst bei einer gewissen Anspannung zu bester Leistung auflaufen, ist es für andere zu viel. Wie Ängste setzt auch Stress eine Spirale in Gang, aus der manche Menschen gar nicht so leicht ausbrechen können. Denn nicht nur die Beschäftigung mit dem Stress kostet Zeit und Energie – auch die körperlichen Folgen von längerfristigem Stress sind ein Problem.

Stress ist oft der Verlust von Kontrolle

Eng verbunden ist „Stress“ mit dem Thema Kontrollverlust. Wer warum auch immer nicht nein sagen kann und immer mehr Termine, Projekte und Erwartungen aufgeladen bekommt, muss nach einer Lösung suchen. Denn während kurzfristige Belastungsspitzen für die meisten Menschen kein Problem sind, ist es ungesund mittel- und langfristig im Grenzbereich zu leben. Hinzu kommt, dass viele Menschen unter Stress weniger leistungsfähig sind und damit noch weiter weg von den an sie gestellten Erwartungen, was wiederum zu mehr Stress führt.

Der Weg aus dem Stress

Für viele Menschen ist ein Schritt in die richtige Richtung, sich eine kurze Auszeit zu nehmen. In der gilt es nicht nur den Stresskreislauf kurz zu durchbrechen, sondern auch über mögliche Lösungen nachzudenken. Dabei geht es nicht nur um die Frage, welche Aktivitäten wirklich wichtig sind und im eigenen Leben Priorität haben sollten. Es geht auch darum, nach möglichen Helfern und Unterstützern zu schauen – und manchmal auch darum einfach „Nein“ zu sagen, wenn das eigene Pensum bereits erfüllt ist und trotzdem neue Anforderungen an einen gestellt werden.

Zeit sparen und Stress vermeiden: Mit Hilfe vom Profi

Mit Blick auf Beruf, Familie und Selbstverwirklichung ist das gar nicht so leicht. Deshalb gibt es professionelle Begleiter, die sich mit dem Thema auskennen und ihre Erfahrungen weitergeben. Durch das Wissen über Tools, Entwicklungsmöglichkeiten und mögliche Stolpersteine kann der Weg aus dem Stress so verkürzt werden. Auch als Weiterbildung – manchmal sogar als Bildungsurlaub – kommt ein Kurz zur Stressprävention in Frage. Hier unter mehrentspannung.de hat Karin Wolf von der Praxis für Stressbewältigung in Germering bei München eine Menge an Informationen zum Thema zusammengetragen. „Entspannt sein kann man lernen“ ist die Devise des Kursangebots, das nicht nur in München, sondern auch online angeboten wird. Auch das ist ein Beitrag zu weniger Stress: Wer nicht anreisen muss, spart Zeit und muss sich keine Sorgen über mögliche Verspätungen machen.

BGM greift das Thema auf

Erfreulicherweise greifen immer mehr Firmen das Thema im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) auf. Stress ist also längst kein Tabu-Thema mehr, sondern ein Aspekt des Alltags, um den sich Arbeitnehmer und -geber gemeinsam kümmern. Denn, wenn es den Mitarbeitenden gelingt, weniger unter Stress zu leiden, so leben diese gesünder und arbeiten produktiver. Die Tools und Überlegungen zum Stressabbau können natürlich auch im Privatleben funktionieren. Auch dort gilt es Prioritäten zu setzen, Freiräume zu gewinnen und zu verteidigen und zu schauen, dass man nicht jede freie Minute verplant. Denn nur so behält man die Kontrolle über den eigenen Tagesablauf, auch wenn immer mal wieder Kleinigkeiten dazwischenkommen. Wer das mit entspannter Gelassenheit im Blick behält, ist für kommende Herausforderungen gut gerüstet.

(SMC)