12. M&a. 2026

Wellness

Häufig beginnt Stress im Kopf und hat körperliche Auswirkungen. Krankheiten aller Art sind, so die beiden Mediziner, auf Stress zurückzuführen. Wird ein negativer Gedanke aufgenommen, beginnt die sogenannte Negativkette. Der Gedanke wird durch eine schlechte Nachricht oder durch ein Gespräch, in dem es um negative Erlebnisse und Probleme geht, hervorgerufen. Fast unausweichlich löst der Gedanke im Gehirn eine Art Suchmaschine der Emotionen aus. Vergleichbar mit der Internetsuchmaschine Google werden Ereignisse und Erlebnisse und die damit verbundenen Emotionen wieder präsent. Dann zieht das Gehirn Bilanz. Fällt diese negativ aus, beginnt die körperliche Stressreaktion. Hat ein Mensch zum Beispiel Angst vor einer Prüfungssituation, behält er Klausuren und Vorstellungsgespräche in schlechter Erinnerung, sein Gehirn speichert die Angstgefühle und die Hilflosigkeit. Diese Gefühle werden nun wieder aktiviert.



Hormone werden ausgeschüttet und bringen den Körper in einen Zustand, der in grauer Vorzeit Flucht oder Kampf ermöglichte. Doch während man als Steinzeitmensch durch die Ausschüttung von Zucker und Fett ins Blut besser auf Bedrohungen reagieren konnte, werden diese Stoffe heute völlig unnötig ins Blut ausgeschüttet, denn bei Konflikten im Freundeskreis oder in der Schule hilft in den meisten Fällen weder Flucht noch Kampf. Also bleiben Zucker und Fett im Blut und lagern sich im Körper ab. Langfristig erhöht sich dadurch die Gefahr von Herzinfarkt und anderen Krankheiten. Man geht davon aus, dass der Körper bei jeder Stresssituation minimale bleibende Schäden nimmt, die nicht sofort sichtbar werden, jedoch das Leben verkürzen.



Doch was tun? Auch dafür hat das Deutsche Zentrum für Mentness eine Antwort. Mit der Technik des Shredders bekommt man die negativen Emotionen mit einiger Übung in Griff. Hierbei schreddert man nicht Papier in seine Einzelteile, sondern packt den Stress bei seiner Wurzel. In mehreren Schritten wird der Stress-Automatismus gestoppt. Falls man den Zustand ändern kann, sollte man sofort damit beginnen. Falls nicht, muss man ihn als Herausforderung sehen und das Beste daraus machen. Dazu überlegt man sich, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt. Hat man drei gefunden, fragt man sich, was man aus der Situation für das Leben lernen konnte und welche Fähigkeiten trainiert wurden. Abschließend überlegt man, welcher Nutzen sich aus der zunächst unangenehmen Situation ergeben könnte. So kann ein verpasster Bus dazu führen, dass man einen schönen Spaziergang macht oder dazu, dass man auf dem Weg nette Leute getroffen hat.



Wer die eigene mentale Fitness aktiv angehen möchte, kann dies mit Hilfe der Experten des deutschen Zentrums für Mentness tun. Die Ärzte bieten Seminare und Informationen für Jung und Alt an und laden so dazu ein, die Vorweihnachtszeit und das ganze Leben stressfrei zu erleben. (SMC)