25. Okt. 2021

Wellness

Das Modelabel von Jungfeld hat sich bisher mit farbigen Socken einen Namen gemacht. Seit 2013 ist es den Gründern aus Mannheim gelungen ihre Marke in über 600 Geschäften zu etablieren und trendbewussten Frauen und Männer eine Premiummarke „made in Europe“ anzubieten. Durch die Corona-Krise brach der Verkauf der Premiummarke ein – und damit auch die Auslastung der 20 Mitarbeiter. Zugleich bemühten sich viele Kunden vergeblich um den Kauf eines Mund-Nase-Schutzes. Kurzerhand entschied von Jungfeld deshalb gemeinsam mit der deutsch-tschechischen Manufaktur BeWooden, den dringend benötigten Mund-Nasen-Schutz aus100 % Baumwolle zu fertigen und über die Website des Unternehmens auf Basis eines Solidarmodells zu verkaufen. Das bedeutet, das gleiche Produkt hat bei von Jungfeld aktuell drei Preise.

Zwar ist der Mund-Nasen-Schutz aus Baumwolle nicht FFP2- oder FFP3-zertifiziert, doch für das Gründerteam und seine Kunden steht fest: „Eine Maske ist besser als keine Maske!“ Überall da, wo Sicherheitsabstände nicht immer gewahrt werden und feuchte Aussprache, Niesen und Husten das Gegenüber in Gefahr bringt, ist ein Schutz wertvoll. Darüber hinaus trägt er auch dazu bei, das Bewusstsein für die Ausnahmesituation zu schärfen und immer wieder daran zu erinnern, sich nicht unbewusst ins Gesicht zu fassen. Die von Jungfeld Mund-Nasen-Masken sind bei 90 Grad waschbar und können deshalb mehrfach verwendet werden.

Im Onlineshop kostet eine Maske aktuell zehn Euro zzgl. 3,90 Euro Versandkosten. Wer solidarisch handeln möchte, kann neben der eigenen Maske eine „Soli-Maske“ kaufen und zahlt dann 15 Euro zzgl. Versandkosten. Die „Soli-Maske“ liefert das Unternehmen zum Preis von einem Cent zzgl. Versandkosten an eine bedürftige Person. „Wir bei von Jungfeld sind tief beeindruckt von der Solidarität der Menschen“, so Maria Pentschev, Mitgründerin und Geschäftsführerin, „fast zwei Drittel bestellen die Soli-Maske mit!“ Mit dem neuen Produkt ist von Jungfeld aus der Kurzarbeit in die Vollbeschäftigung zurückgekehrt. In kurzer Zeit wurden bereits 13.000 Meter Stoff in Mund-Nasen-Masken verwandelt.

(SMC)