21. Jan. 2019

Wellness

Darmkrebsprävention mit Videokapsel

Bundesweit sterben jedes Jahr 27.000 Menschen an Darmkrebs. Je früher die Krankheit erkannt wird, umso besser kann sie behandelt werden. Deshalb setzen zum Beispiel die gesetzlichen Krankenkassen bei Mitgliedern ab dem 55. Lebensjahr auf eine Vorsorgeuntersuchung. Diese besteht in der Regel aus einer herkömmlichen Darmspiegelung, bei der dem Patienten unter Betäubung ein Untersuchungs- und Behandlungswerkzeug in den Darm eingeführt wird. Da manche Patienten vor dieser Untersuchung zurückschrecken, hat vermarktet die Firma VidiColon ein alternatives High-Tech-Verfahren zur Untersuchung des Dickdarms. Bei der Kapsel-Endoskopie schluckt der Patient eine Kapsel von der Größe einer Vitamintablette. Die Kapsel ist mit zwei Kameras ausgestattet und versorgt den dafür ausgebildeten Facharzt mit hochwertigen Bildern aus dem Inneren des Patienten.





Fettpolster mit Kälte schmelzen

Wenn der Körper einmal Fett angesetzt hat, ist das gar nicht einfach wieder loszuwerden. Das gilt nicht nur für allgemeines Übergewicht, sondern auch für die Problemzonen von sonst eher schlanken Menschen. Bauch, Hüften, Kinn oder Po wecken dann beim Blick in den Spiegel den Wunsch nach Veränderung. Gerade weil es sich nicht um massive Probleme handelt, sondern um den letzten Schliff und zum Teil auch die Eitelkeit, bedarf es einer schonenden Methode, um die Fettpölsterchen möglichst ohne Nebenwirkungen in den Griff zu bekommen. Einen Ansatz bietet die Kryolipolyse. Bei diesem Verfahren wird das Fett durch ein Vakuum angesaugt und von Kühl-Paneelen stark abgekühlt. Die durch die Kältetherapie beschädigten Fettzellen setzen Fett frei, das durch den normalen Stoffwechselprozess über zwei bis drei Monate abgebaut werden kann. Üblich sind in der Regel zwei bis drei Behandlungen im monatlichen Abstand.