„Wir achten bei unseren Bewerbern nicht nur auf die formalen Kenntnisse, sondern auch auf das Auftreten und das Benehmen. Schon seit einigen Monaten gehört neben dem Vorstellungsgespräch ein gemeinsames Bewerbungsessen zu unserem Personalauswahlverfahren. Wer im Restaurant die Kerze auspustet, der weiß später auch nicht, wie er sich bei unseren Kunden benehmen muss“, erklärt der Personalleiter eines großen Unternehmens. Volle Zustimmung findet das bei Dr. Michael Klein. Der Management-Trainer und Fachbuch-Autor beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Benimm im Business. Bei seinen Etikette-Seminaren zeigt er, wie man sich formal richtig verhält.
So erfahren die Seminarteilnehmer nicht nur, wie man sich korrekt begrüßt und wer wem zuerst die Hand schüttelt, sondern auch, dass es Regeln dafür gibt, wer im Restaurant bestellt und wo man den Mantel auszieht. Statt die Jacken an der Garderobe abzugeben und sich gemeinsam zum Platz zu begeben, ist es beim romantischen Rendezvous Aufgabe des Mannes seine Begleiterin an den Platz zu bringen. Dort hilft er ihr aus der Jacke und bringt diese zurück zur Garderobe. Erst danach darf er seine eigene Jacke ausziehen. Wie schnell das neu gewonnene Wissen sich in der Praxis auszahlt zeigt ein Beispiel aus der Bankenwelt. Dort stellt man Bewerber vor die Wahl zwischen schwer zu essenden Spaghetti und einem Schnitzel. Doch in die nächste Runde kommt nur, wer sich für die Nudeln entscheidet.
Auch in anderen Bereichen lauern unerkannte Fallen. Denn während Adolph Friedrich Ludwig Freiherr von Knigge in seinen „allgemeinen Bemerkungen und Vorschriften über den Umgang mit Menschen“ eher allgemeine Regeln aufstellte, erarbeitet der „Arbeitskreis für moderne Umgangsformen“ inzwischen sehr detaillierte Regeln für viele Lebensbereiche. Allein beim Besteck kann man eine Menge Fehler machen.
Legt man zum Beispiel gebrauchtes Besteck nach dem Essen in Schalen, Tassen oder Gläser, verstößt man gegen die Knigge-Regeln. Auch das Schieben von Speisen mit dem Messer auf die Gabel sollte man sich abgewöhnen, da das Messer nur zum Schneiden benutzt werden soll. Doch was, wenn man eine Pause beim Essen macht? Darf man das Besteck mit den Griffen auf den Tisch schräg an den Tellerrand lehnen? „Auch das wäre ein klarer Knigge-Verstoß“, beantwortet Benimm-Experte Michael Klein die Frage und verhindert damit, dass man beim nächsten Restaurant-Besuch unbewusst ins Fettnäpfchen tritt.
Seminarteilnehmerin Jenny Miosga ist begeistert vom siebenstündigen Etikette-Training zum Preis von 149 Euro. „Die Zeit ist wie im Fluge vergangen. Von der ersten Minute an haben wir viele spannende Informationen und Antworten auf unsere Fragen bekommen. Nach der Theorie haben wir das neue Wissen beim gemeinsamen 3-Gänge-Menü ausprobiert. Die Mischung aus täglich anwendbarem Know-How und Spezialwissen über den Umgang mit komplizierten Gerichten wie Hummer oder Artischocken hat mir viel Spaß gemacht“, beschreibt sie ihre Eindrücke. Das nächste Vorstellungsgespräch kann also kommen.
(SMC)
So erfahren die Seminarteilnehmer nicht nur, wie man sich korrekt begrüßt und wer wem zuerst die Hand schüttelt, sondern auch, dass es Regeln dafür gibt, wer im Restaurant bestellt und wo man den Mantel auszieht. Statt die Jacken an der Garderobe abzugeben und sich gemeinsam zum Platz zu begeben, ist es beim romantischen Rendezvous Aufgabe des Mannes seine Begleiterin an den Platz zu bringen. Dort hilft er ihr aus der Jacke und bringt diese zurück zur Garderobe. Erst danach darf er seine eigene Jacke ausziehen. Wie schnell das neu gewonnene Wissen sich in der Praxis auszahlt zeigt ein Beispiel aus der Bankenwelt. Dort stellt man Bewerber vor die Wahl zwischen schwer zu essenden Spaghetti und einem Schnitzel. Doch in die nächste Runde kommt nur, wer sich für die Nudeln entscheidet.
Auch in anderen Bereichen lauern unerkannte Fallen. Denn während Adolph Friedrich Ludwig Freiherr von Knigge in seinen „allgemeinen Bemerkungen und Vorschriften über den Umgang mit Menschen“ eher allgemeine Regeln aufstellte, erarbeitet der „Arbeitskreis für moderne Umgangsformen“ inzwischen sehr detaillierte Regeln für viele Lebensbereiche. Allein beim Besteck kann man eine Menge Fehler machen.
Legt man zum Beispiel gebrauchtes Besteck nach dem Essen in Schalen, Tassen oder Gläser, verstößt man gegen die Knigge-Regeln. Auch das Schieben von Speisen mit dem Messer auf die Gabel sollte man sich abgewöhnen, da das Messer nur zum Schneiden benutzt werden soll. Doch was, wenn man eine Pause beim Essen macht? Darf man das Besteck mit den Griffen auf den Tisch schräg an den Tellerrand lehnen? „Auch das wäre ein klarer Knigge-Verstoß“, beantwortet Benimm-Experte Michael Klein die Frage und verhindert damit, dass man beim nächsten Restaurant-Besuch unbewusst ins Fettnäpfchen tritt.
Seminarteilnehmerin Jenny Miosga ist begeistert vom siebenstündigen Etikette-Training zum Preis von 149 Euro. „Die Zeit ist wie im Fluge vergangen. Von der ersten Minute an haben wir viele spannende Informationen und Antworten auf unsere Fragen bekommen. Nach der Theorie haben wir das neue Wissen beim gemeinsamen 3-Gänge-Menü ausprobiert. Die Mischung aus täglich anwendbarem Know-How und Spezialwissen über den Umgang mit komplizierten Gerichten wie Hummer oder Artischocken hat mir viel Spaß gemacht“, beschreibt sie ihre Eindrücke. Das nächste Vorstellungsgespräch kann also kommen.
(SMC)


